Stadtradeln in Trier: Schon wieder alle Rekorde gebrochen

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TRIER. Wie die Stadt Trier mitteilt, stellte Trier bei der Aktion Stadtradeln in diesem Jahr zum dritten Mal in Folge neue Rekorde auf. 1419 Aktive in 124 Teams legten in drei Wochen im Juni zusammen 388.412 Kilometer zurück. 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind über 500 Kilometer geradelt, circa 50 Personen schafften 1000 Kilometer und fünf Aktive knackten sogar die Marke von 2000 Kilometern.

Der erneute Stadtradel-Rekord in Trier freut Umwelt- und Verkehrsdezernent Andreas Ludwig: „Ich bedanke mich bei allen, die mitgemacht haben und ich bin mir sicher, dass Sie das Fahrrad auch vor und nach dem Stadtradeln als wichtige und sinnvolle Mobilitätsform im Alltag nutzen.“ Bei zwei Terminen im Verwaltungsgebäude an der Römerbrücke verlieh Ludwig für herausragende Einzel- und Teamleistungen 38 Urkunden verbunden mit Gutscheinen der Fahrradhändler Heidemann, Henn, Monz, Stemper und Velopoint. Die Grundschule Feyen stellte das Team mit den meisten Aktiven (125) und den meisten Kilometern (17.222). Die „Silverradler Ü 70“ waren das Team mit den meisten Kilometern pro Teilnehmer (968). Die Mitglieder des Trierer Stadtrats und der Ortsbeiräte waren beim Stadtradeln 2020 so aktiv wie kein anderes Kommunalparlament in Rheinland-Pfalz. Der Feyen/Weismarker Ortsvorsteher Rainer Lehnart schaffte 734 Kilometer. Grünen-Fraktionschefin Anja Reinermann-Matatko stand ihm mit 636 Kilometen nicht viel nach.

Bundesweit landete Trier unter 1482 Kommunen auf Platz 81. In Rheinland-Pfalz war Trier nach dem Landkreis Bad-Dürkheim und dem Saar-Pfalz-Kreis die drittbeste Kommune und die beste Großstadt.

3 KOMMENTARE

  1. Der Saarpfalzkreis gehört zum Saarland, nur mal so und ja, ich besitze nun einen E Roller und der Flickenteppich an Radweg war mir nie so bewusst innerhalb unserer Stadt. Radwegeausbau absolut „Okay“ aber nicht zu Lasten des PKW-Verkehrs, fällt in Trier mal eine Strasse aus hat dies fatale Wirkung. Was soll die Umweltspur in der Christophstr. kann man doch herrlich im Alleenring fahren? Einer forderte diese für die Südallee, geht es noch, Stau bis zur Bitburger wäre vorprogrammiert? Man schein den Autofahrer gängeln zu wollen mit dem Ergebnis, der Eifeler, der Luxemburger, der Hunsrücker hat keine Lust mehr auf das Chaos hier. Das Event Trier ist ein Fressbudenevent geworden, von der Waffel bis zum Döner, alles da aber will man mal was Spezielles? “ Das kann ich Ihnen bestellen“, ja das kann ich selbst. Die Buspreise, Triers Parkhäuser all das sind Indikatoren, Trier zu meiden und hier helfen Amazon oder Ebay oder nach Zweibrücken zu fahren. Luxemburg schafft am Belle Etoile ein Shoppingevent, Neunkirchen mit dem Saarparkcenter und wir hängen immer hintendran und wundern uns. Was nutzt eine schöne Schüssel wenn nichts drin ist, das ist Trier. Koblenz hat 1000 Einw. mehr aber fasst das Doppelte an Gewerbesteuereinnahmen. Ich bin echter Trierer, habe aber mit dieser Stadt vollkommen abgeschlossen, danke hier an Grüne Wähler, Es ist nicht mehr meine Stadt

    • „Radwegeausbau absolut „Okay“ aber nicht zu Lasten des PKW-Verkehrs“

      da sagst du was, ist mir in Trier auch schon unangenehm aufgefallen. Überall sonst werden alternative Mobilitätsangebote – Radwege, ÖPNV – ausgebaut, um diese attraktiver zu gestalten und Autofahrer zum Umschwenken zu bewegen. Nur nicht in Trier – denn Trier ist pleite.

      In Trier wird auf Teufel komm raus versucht, den Autofahrern so viele Knüppel wie möglich zwischen die Beine zu werfen, damit sie am Ende vollkommen entnervt auf den miserablen ÖPNV oder die gefährliche Radnutzung ausweichen.

      Warum zur Hölle braucht es beispielsweise in der Franz-Georg-Straße auf 500 Metern insgesamt drei Bushaltestellen – jeweils ohne Parkbucht (obwohl genügend Platz da wäre), während man in anderen, dicht besiedelten Gegenden (aber mit weniger Autoverkehr) oftmals einen Kilometer bis zur nächsten Haltestelle laufen muss? Die sind doch tatsächlich nur da, um die täglich nach Trier einpendelnden Autofahrer zu schikanieren.

  2. Ich finde es toll, wie viele begeistert mit machen.
    Aber schrecklich finde ich, wie viele Radfahrer morgens im Dunkeln schwarz gekleidet mit mikriger Beleuchtung unterwegs sind und sich so in Gefahr begeben. Ich hoffe immer das sie heil ans Ziel kommen

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