ADAC-Radwege-Test der Landeshauptstädte – so schneiden Saarbrücken und MAINZ AB

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Symbolbild; Foto: Hauke-Christian Dittrich

TRIER. Der Allgemeine Deutsche Automobil-Club (ADAC) kritisiert zu schmale Radwege in den deutschen Städten. Rund jeder dritte Radweg (36 Prozent) erfülle nicht einmal die jeweilige Mindestbreite, teilte der ADAC unter Berufung auf eine aktuelle Stichprobe von 120 Routen in zehn Städten mit. «Die Regelbreiten erreichte oder überschritt sogar nur jeder fünfte Radweg.» Die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt Mainz bekam die Note «mangelhaft», Saarbrücken «ausreichend».

Der Auto-Club hatte in den fünf Landeshauptstädten mit dem höchsten sowie den fünf Landeshauptstädten mit dem niedrigsten Radanteil am Verkehr überprüft, ob die bestehenden Radwege dem immer größer werdenden Andrang gewachsen sind. Als Maßstab legten die Münchner die geltenden Empfehlungen an, wonach beispielsweise ein nur in einer Richtung zu befahrender Radweg mindestens 1,60 Meter, im Regelfall aber zwei Meter breit sein sollte.

In Mainz wurden zehn Testrouten untersucht, zwei waren «gut», eine «ausreichend». Fünf wurden mit mangelhaft bewertet, zwei «sehr mangelhaft». In Saarbrücken vergab der ADAC bei zehn Testrouten einmal «gut», fünfmal «ausreichend» und einmal «mangelhaft». Die restlichen Strecken wurden wegen eines zu geringen Radwegeanteils nicht gewertet.

Einzig Kiel erreichte bei dem Test ein gutes Gesamturteil. Bremen, Dresden, Erfurt, München, Wiesbaden und Stuttgart erhielten ein «ausreichend». Hannover bekam ein «mangelhaft» quittiert.

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