++ Aktuell: Weiterer Anstieg der Corona-Infektionen – Die Zahlen aus RLP vom 08.10. ++

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Foto: dpa-Archiv

MAINZ. In Rheinland-Pfalz sind binnen eines Tages 170 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden und damit noch einmal klar mehr als zuletzt. Landesweit steckten sich seit Beginn der Pandemie nunmehr 11 547 Menschen an, wie das Gesundheitsministerium in Mainz am Donnerstag mitteilte (Stand 10.20 Uhr).

Aktuell seien 1394 Menschen infiziert, 115 mehr als am Vortrag. Vergleichsweise deutlich waren die Anstiege in den Kreisen Kaiserslautern sowie Mainz-Bingen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus blieb landesweit bei 256. Überstanden haben die Erkrankung 9897 Menschen.

Die anteilig meisten Neuinfektionen gab es zuletzt nach Angaben des Ministeriums weiterhin im Kreis Neuwied. Dort wurden binnen sieben Tagen 40 Fälle pro 100 000 Einwohner gezählt. Am Mittwoch hatte dieser Wert sogar bei 44 gelegen. Andersherum die Entwicklung im Kreis Mainz-Bingen: Hier stieg die sogenannte Sieben-Tages-Inzidenz von 19 am Vortag auf nun 29. In der Stadt Mainz wurden 39 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen registriert, am Mittwoch waren es 33 gewesen. Im Kreis Kaiserslautern stieg dieser Wert von 10 auf nunmehr 24 ebenfalls deutlich. Am Donnerstag gab es keine Kreise oder Städte in Rheinland-Pfalz ohne neue Infektion.

Die Warnstufen nach dem Warn- und Aktionsplan der Landesregierung liegen bei 20, 35 und 50, der Kreis Neuwied und die Stadt Mainz haben den mittleren Wert, die sogenannte Alarmstufe Orange, also mittlerweile erreicht. Dem Plan zufolge wird eine lokale Task Force unter anderem aus betroffener Kommune, Ordnungsbehörden, Gesundheitsamt, mehreren Ministerien und Polizei spätestens dann eingerichtet, wenn der 7-Tage-Inzidenzwert von 35 Fällen pro 100 000 Einwohnern an mehr als fünf Tagen überschritten wird. Die Task Force erarbeitet Handlungsempfehlungen, die Kommunen können aber auch schon früher reagieren.

5 KOMMENTARE

  1. Hier mal die Statistik dee Statistischen Bundesamtes:
    https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/Tabellen/sonderauswertung-sterbefaelle.html
    Wie jeder sehen kann sind in 2020 im Vergleich zu 2016-2019 weniger Menschen als sonst gestorben, die Liste die man sich downloaden kann zeigt die Toten pro jeweils Kalenderwoche im Vergleich zu den Vorjahren.
    Also von wegen Übersterblichkeit. Es gab keine Übersterblichkeit und auch wenn Drosten überall Leichenberge sieht wird es auch jetzt keine geben. Aber lasst euch nur weiter Angst machen.

  2. Da wird aber kräftig an den Zahlen geschraubt! 30% des Pflegepersonals/Kliniken erhielten angeblich ihren Bonus. Man sollte, wie Herr Prof. Streeck sagt, ein Ende der Verbotspolitik setzen. Was hier schon länger abläuft, ist doch nicht mehr glaubhaft, bei einer gut behandelbaren Infektion.Egal, wer den Mund aufmacht.
    Alle ziehen an einem Strang!!

  3. @Peter, genauso ist es und der Drosten ist ein Dummschwätzer und Nichtskönner hoch zehn wie ihn die Welt noch nicht hatte, soviel dazu.

    • der „Nichtskönner“ ist Mitentdecker von SARS-CoV-1 und seine Forschungsgruppe stellte im Januar den weltweit ersten Diagnostiktest für SARS-CoV-2 zur Verfügung.
      Was hast du bildungsferner Hartz-Schnorrer in deinem Leben so vorzuweisen, außer alle Mitarbeiter auf dem Sozialamt mit Vornamen zu kennen?

      • Dein einschlägiger Jargon lässt darauf schliessen dass Du dich mir Hartz und co bestens auskennst, lieber Namenskollege. Warst nicht zufälligerweise einer von den Sprayern, die das Geländer der ehemaligen Kaserne im Industriegebiet Euren im Rahmen eines Marketingprojekts mitverschönert haben? Da standen wochentags um 8 (Respekt) schon die ersten mit Spraydose und Bierdose da.

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