Innerdeutsche Reisen: Dreyer begrüßt Einigung im Corona-Management

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Foto: dpa-Archiv

MAINZ. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Ministerpräsidentin Malu Dreyer begrüßt, dass sich die deutliche Mehrheit der Chefinnen und Chefs der Staatskanzleien mit dem Chef des Bundeskanzleramtes auf ein gemeinsames Vorgehen für innerdeutsche touristische Reisen verständigt habe.

„Ich sehe mit Sorge, dass die Zahlen in Deutschland wieder steigen und wir an verschiedenen Orten Infektionsausbrüche haben, die nicht lokal eingegrenzt sind. Deswegen bitten wir eindringlich alle Bürgerinnen und Bürger, nicht erforderliche Reisen in oder aus Corona Hotspots zu vermeiden. Es steht viel auf dem Spiel, wir dürfen das nicht riskieren, was wir in den vergangenen Monaten durch Verzicht und Disziplin erreicht haben.“, sagte die Ministerpräsidentin am Mittwochnachmittag.

Beginnend mit der kalten Jahreszeit nimmt das Infektionsgeschehen auch in Deutschland wieder zu. Insbesondere in Metropolen und Ballungsräumen ist ein Anstieg der Infektionszahlen zu verzeichnen, dem auf der Grundlage der getroffenen Beschlüsse zur Hotspot-Strategie konsequent begegnet werden muss. Damit soll eine Nachverfolgung der Infektionsketten gewährleistet und eine Überlastung des Gesundheitswesens verhindert werden. Dies gilt vor allem, um ein Wiederanlaufen der Wirtschaft sowie den flächendeckenden Betrieb von Schulen und Betreuungseinrichtungen zu gewährleisten.

Ausgenommen vom Beherbergungsverbot seien – wie bisher auch bei der Quarantäne – Geschäftsreisen und Reisen aus triftigen Gründen. Das gilt auch für Menschen aus Risikogebieten, die einen aktuellen negativen Corona-Test haben. Die Landesregierung werde jetzt mit ihren Partnern in den Kommunen, den Industrie-und Handelskammern und der Dehoga über eine gute und praktikable Umsetzungsmöglichkeit beraten.

Wichtig ist aus Sicht der Ministerpräsident mehr Übersichtlichkeit für die Menschen und eine Planbarkeit für die Betriebe zu erreichen. Daher begrüße sie auch, dass Berlin seitens des Robert-Koch-Institutes zukünftig als Einheitsgemeinde im Hinblick auf die Inzidenzen behandelt wird, genauso wie die Hansestädte Hamburg und Bremen. Rheinland-Pfalz hat sich bereits mit Bayern, Baden-Württemberg, dem Saarland, Hessen und Nordrhein-Westfalen abgestimmt.

5 KOMMENTARE

    • warum? weil der DEINER Meinung ist? warum suchen sich solche Kleingeister wie du, die noch nie in ihrem Leben wissenschaftlich gearbeitet haben, immer den Wissenschaftler als den Heilsbringer heraus, der ihre Ansichten vertritt? ist das ein Mangel an Intelligenz, sich einmal im Leben etwas ausführlicher mit dem Thema Forschung auseinanderzusetzen?

  1. Die internationale Bankenkrise ab ca. 2008 wurde bis heute verschleppt. Bisher führten derartige int. Bankenkrisen stets zu Weltkriegen. Vereinfacht gesagt: Wenn alles kaputt gehauen ist, kann anschließend wieder größeres Wachstum (und bessere Verzinsung) stattfinden.
    Corona ermöglicht ein sanftes Kaputthauen, viel besser verträglich als ein klassischer Weltkrieg. Corona ist ein Geschenk des Himmels.

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