Neues Konzept für den Trierer Weihnachtsmarkt vorgestellt

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TRIER. Die Organisation von großen Veranstaltungen stellt in Corona-Zeiten eine besondere Herausforderung dar. Die Stadtverwaltung hat gemeinsam mit den Betreibern ein Konzept entwickelt, unter welchen Voraussetzungen die Triererinnen und Trierer sowie die Besucherinnen und Besucher der Stadt in diesem Jahr nicht auf den Weihnachtsmarkt in der Innenstadt verzichten müssen.

Das Konzept des 41. Trierer Weihnachtsmarktes stellten Ordnungsdezernent Thomas Schmitt und Angela Bruch von der ARGE Trierer Weihnachtsmarkt bei einem Pressegespräch am Montag vor. „Es wird anders als wir es kennen, aber wir freuen uns, dass der Markt dieses Jahr stattfinden kann“, so Schmitt. Der Weihnachtsmarkt wird in diesem Jahr neben dem Hauptmarkt und dem Domfreihof auch auf dem Viehmarkt stattfinden, um die Besuchermenge zu entzerren. Alle drei Standorte sind einzeln abgetrennt. Es gibt zentrale Ein- und Ausgänge, damit die maximalen Besucherkapazitäten eingehalten werden können. Neu ist in diesem Jahr, dass die Stände nur nach innen verkaufen dürfen und nicht mehr auch nach außen. Insgesamt dürfen sich rund 1100 Besucher gleichzeitig an den drei Standorten aufhalten.

Bruch freut sich darauf, dass es bald losgehen wird, auch wenn es weniger Stände gibt: „Wir haben einen guten Weg gefunden zwischen einem attraktiven Markt und der Sicherheit aller Beteiligten.“

Ein gastronomisches Angebot wird es auf dem Domfreihof unter den Platanen und auf dem Viehmarkt geben. Diese Bereiche sind wiederum separat, da hier nach der aktuellen Corona-Verordnung die Kontaktdatenerfassung erfolgen muss. Auf den Gastronomie-Flächen gilt außerdem die Maskenpflicht, bis man einen festen Stehplatz hat. Diese Regeln sind analog zu anderen Gastronomiebetrieben. Auf allen anderen Teilen des Weihnachtsmarkts muss keine Maske getragen werden, wenn die Mindestabstände zu den nächsten Personen eingehalten werden können.

Bedenken, dass der Weihnachtsmarkt wieder abgesagt werden muss, hat der Dezernent nicht: „Wir haben ein flexibles Konzept geschaffen, das man mit Blick auf die 7-Tage-Inzidenz anpassen kann“. So könnte die Personenanzahl oder die zulässige Gruppengrößen verkleinert werden, falls die Infektionszahlen steigen würden.

Auf eine Verteilung der Stände in der kompletten Innenstadt hat man bewusst verzichtet. Die getrennten Bereiche eignen sich besser um die Einlasszahlen und die Abstände zu kontrollieren. Schmitt betonte auch, dass die Bereiche keinen „Abschottungscharakter“ haben sollen, sondern trotzdem eine weihnachtliche Stimmung aufkommen soll.

Der 41. Trierer Weihnachtsmarkt startet am 20. November und läuft bis zum 22. Dezember.

10 KOMMENTARE

  1. Hier geht es doch einzig um Kommerz, Lobbyismus, wenn ich sehe das an der Bude vor dem ehemaligen Capitol -Kino/ Commerzbank ein Schwenker 7,-€ kostet und dieser Preis nun Ansage sein wird dann gehe ich da durch, mit Kopfschütteln, vorbei an Sachen welche ich alle nicht benötige, von Kerzen bis zu gestrickten Lamasocken und nach guter Recherche günstiger bekomme. Ein Ambiente, mit Glühwein auf dem kalten Viehmarkt? Nun ja wer es mag.

    • Wenn ich sehe, dass die Mitarbeiter dieses Standes offenbar nicht gewillt sind, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, vergeht mir der Appetit auch schon so.
      7€ für einen Schwenker finde ich noch günstig, in Anbetracht dessen, was qualitativ gutes Fleisch normalerweise kosten sollte. Allerdings vermute ich, dass die dort angebotenen Waren weit weg sind von irgendeiner Qualität. Dasselbe gilt für die – ich sage mal Eigenschaften – der Nahrungsmittel auf dem Bruchbudenmarkt. alles bekomme ich in Bio- und Fairtrade Qualität günstiger also dort.

  2. Braucht in der jetzigen Zeit kein Mensch. Wenn die Zahlen weiterhin so steigen, muss es abgesagt werden. Vor allem werden Budenbesitzer unterstützt, die nicht aus Trier stammen und sich das ganze Jahr nicht sehen lassen. Ich erinnere nur daran, das man vor ein paar Jahren die Blumenhändler, die täglich auf dem Hauptmarkt stehen, zur Weihnachtszeit verbannen wollte. Auf jeden Fall Alkoholverbot, sonst haben wir Zustände wie in Berlin-Mitte

  3. Egal wie man es macht, immer gibts was zu meckern. Ich kann es echt nicht mehr hören. Wem es nicht passt soll halt zu Hause bleiben und sich an den Zehen spielen. Das ist doch alles reiner Psychoterror. Ich arbeite in einem Pflegeheim und hab jeden Tag diese Maske 8 Stunden an und meine Hände haben schon mehr Alkohol für dieses Jahr ertragen wie meine Leber… (Ironie) Und nein das Heim in dem ich arbeite hatte noch KEINEN einzigen Fall. Stolz kann man darauf sein. Wenn jeder mal nur nach sich schauen würde, was in dieser Welt mittlerweile sowas von ausgeschlossen ist und einfach mal das gemacht werden würde was verlangt wird, würde es schon ganz anders aussehen. So könnten wahrscheinlich einige trotz Corana, zufriedener durchs Leben laufen.

  4. Einfach lächerlich, die Gastronomie soll die Sperrstunde auf 23 Uhr reduziert bekommen, desweiteren soll Alkohol auf öffentlichen Plätzen verboten werden! Da passt es ja sehr gut wenn man sich dann wenigstens auf dem Weihnachtsmarkt die Hucke voll saufen kann! Ich könnte kotzen!

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