Saisonstart mit Zuschauern – Gladiators starten mit Fans im Rücken in die neue Saison

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TRIER. Diese Nachricht dürfte alle Trierer Basketball-Fans freuen. Die neue Saison startet am Freitag, den 16.10.20 – mit Fans im Rücken. Möglich macht das ein durchdachtes Hygienekonzept, das der Verein in Zusammenarbeit mit Behörden und Hallenbetreiber erarbeitet hat. Zum lang ersehnten Neustart mit Auftakt gegen die MLP Academics Heidelberg können 1.200 Zuschauer ihre Mannschaft in der Arena Trier unterstützen.

Neben der begrenzten Zuschauerzahl sieht das Hygienekonzept personalisierte Tickets sowie eine stichprobenartige Fiebermessung der Besucher am Einlass vor. Durch das gezielte Steuern der Besucherströme werden Kontakte minimiert. Zusätzlich ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes auch am Sitzplatz Pflicht, um somit allen Besuchern ein höchstmögliches Maß an Sicherheit zu bieten.

Ticketvorverkauf startet am 08.10.2020

Tickets können ab dem 8. Oktober, 14 Uhr über den Online-Ticketshop oder in der Geschäftsstelle der Gladiators erworben werden. Da es vorerst nur Tagestickets gibt, erhalten alle Fans, die ihr bestehendes Dauerkarten-Abonnement der vergangenen Saison nicht gekündigt haben, sowie Unterstützer der Rettungsaktion #standasone30 ein zeitlich begrenztes Vorkaufsrecht von drei Tagen je Spiel.

Mit den Spenden, die der Verein am Ende der letzten Saison dank der Hilfe zahlreicher Unterstützer gesammelt hat, konnten die Verluste aufgrund der abgebrochen Saison 2019/20 minimiert werden. Da die Corona-Hilfsprogramme nicht alle finanziellen Ausfälle der neuen Saison infolge der Pandemie kompensieren werden, ist eine Preisanpassung der Tickets unumgänglich.

„Wir freuen uns, nach über sieben Monaten endlich wieder Basketball vor unseren Fans in der Arena bieten zu können“, sagt Geschäftsführer Achim Schmitz. „Leider haben wir bei vollen Kosten des Spielbetriebs weniger als die Hälfte der Sitzplätze unserer durchschnittlichen Zuschauer als Kapazität zur Verfügung. Daher ist auch mit den neuen Ticketpreisen keine volle Kostendeckung erreicht. Dazu tragen auch Sponsorenrückgänge, die höher als erwartet sind, sowie Mehrkosten zur Durchführung des aufwendigen Hygienekonzepts bei. All diese Faktoren zwingen uns zu diesem Schritt“, so Schmitz weiter. 40 vergünstigte Tickets werden für die Besitzer des Sozialtickets für Kulturveranstaltungen der Stadt Trier bereitgestellt. 
 
Da sich die Zuschauerbeschränkungen in der laufenden Saison ändern können, wird der Verein die Ticketpreise kontinuierlich überprüfen und gemäß der jeweiligen Situation anpassen. Tickets können deshalb auch nur von Spiel zu Spiel erworben werden.

„Die aktuelle Rechtslage rund um Covid-19 lässt eine höhere Zuschauerzahl leider nicht zu. Auch wir würden unsere Heimspiele lieber vor deutlich mehr Fans und deren Unterstützung in der Arena austragen. In diesen für uns alle schwierigen Zeiten steht jedoch die Gesundheit aller Beteiligten an oberster Stelle. Wir als Verein der Gladiators Trier sind uns dieser Verantwortung bewusst und werden alles tun, um die Sicherheit zu gewährleisten. Wir bitten alle Fans der Gladiators in dieser besonderen Zeit um Verständnis“, so Schmitz abschließend.
Für das Testspiel am kommenden Samstag gegen Okapi Aalst in der Arena Trier  (10.10.2020, 17 Uhr) dürfen wir bereits Zuschauer in der Arena Trier begrüßen. Tickets für das Testspiel gegen den belgischen Erstligisten gibt es ab Dienstag, den 06.10. 18:00 Uhr auf unserer Homepage im neuen Ticket-Onlineshop. Einlass in die Arena Trier ist um 15:30 Uhr, einen Livestream wird es gegen Aalst noch nicht geben.

2 KOMMENTARE

  1. Ist mir jetzt nicht schlüssig in einem geschlossenem Komplex mit an Fassungsvermögen von ca. 5000 Zuschauern, der Arena, entgegen einem offenem Moselstadion mit ca. 10500 Fassungsvermögen diese Zahlen zu kommunizieren. Bitte erkläre mir das Einer oder Eine. In offenen Terrain, dürfen 300 Zuschauer mehr sein als in einer grossen TupperwareHalle, im geschlossenen Raum, in Trier. Sag mal , geht es jetzt noch wirklich??? Ich bitte um Erklärung, das versteht keiner. Mich stören nicht 1500 Zuschauer im Stadion, da ist LUFT aber die Ungleichheit und 1200 in dieser Halle. Es ist Deutschlandweit und Kommunal nicht mehr zu verstehen und deswegen, macht langsam der Eine oder Andere nicht mehr mit.

    • Ich gebe Ihnen Recht. Ich bin zwar Basketballfan, aber das grundsätzlich gute Konzept hat noch einige Lücken.
      – Der Einlass der Zuschauer sollte wie auch der Auslass nach Spielende über separate Zugänge geschehen
      – Eine Messung der Körpertemperatur sollte zwingend bei jedem Zuschauer stattfinden. Das ist mit kontaktlosen Thermometern eine Sache von weniger als 5 Sekunden.
      – es wird kein Wort über die Belüftung verloren: Sind alle Türen komplett offen, sodass Durchzug ist? Werden die Dachluken komplett geöffnet, sodass die warme ausgeatmete Luft schnell nach oben entweichen kann?
      Diese noch offenen Baustellen lassen mich davon absehen, unter diesen Bedingungen ein Spiel vor Ort anzuschauen.

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