Mit Geld aus Nachtragshaushalt – Lehrer werden mit Laptops und Tablets versorgt

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Lehrer in Rheinland-Pfalz, die aus Schutz vor dem Coronavirus von zuhause arbeiten, erhalten technische Unterstützung: 2000 Laptops und 1000 Tablets werden im Rahmen eines Nachtragshaushalts bereitgestellt, wie das rheinland-pfälzische Bildungsministerium in Mainz am Freitag mitteilte.

Den Angaben zufolge sind zurzeit weniger als 400 Lehrer aufgrund einer Vorerkrankung vom Präsenzunterricht an den Schulen befreit. Es stünden demnach genügend Leihgeräte zur Verfügung, um «in der Zukunft auch auf regionale Infektionsgeschehen reagieren zu können», hieß es. Die Leihgeräte sollen demnach über kommunale Medienzentren ausgeteilt werden. Das solle möglichst in der Nähe des jeweiligen Wohnorts der Lehrer sein.

Laut Bildungsministerium sollen in Zukunft alle Lehrer in Rheinland-Pfalz mit Dienstlaptops ausgestattet werden. Bei einem Treffen im Bundeskanzleramt, an dem unter anderem auch die Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK) und rheinland-pfälzische Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) teilnahm, wurden 500 demnach Millionen Euro an Bundesmitteln für die Ausstattung von Lehrern in Deutschland zugesagt. Diese sollen noch im Jahr 2020 bereitgestellt werden. (dpa)

1 KOMMENTAR

  1. Was nützen Dienstlaptops, wenn das Lehrpersonal nicht in der Lage ist, die Hard – und Software zu bedienen. Zum zweiten, viele Schulen in RLP besitzen nicht den Zugang zu einem funtionierendem Internet. Auch müssen den Schülern/Schülerinnen
    entsprechende Zugangsmöglichkeiten geboten werden.

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