Trier: Radfahrer knallt in der Bruchhausenstraße mit Fahrzeug zusammen – Sperrung!

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Symbolbild; Foto: dpa

Wie die Polizei mitteilt, ereignete sich am frühen Mittwochabend, 30. September, gegen 19 Uhr ein Verkehrsunfall in der Bruchhausenstraße, bei dem ein Radfahrer mit einem Fahrzeug kollidierte.

Aus bislang ungeklärter Ursache übersah der 20-jährige Mann aus Trier den vor ihm fahrenden Radfahrer, der kurz zuvor aus der Kutzbachstraße einbog. Es kam zum Zusammenstoß, durch den der 25-jährige Student aus Trier mit seinem Rad stürzte und zu Boden fiel.

Die Bruchhausenstraße wurde im Zeitraum zwischen 19:00 und 20:30 Uhr für den Personen- und Fahrzeugverkehr gesperrt. Zur Klärung des Unfallhergangs hat die Staatsanwaltschaft Trier einen Gutachter beauftragt. Die Ermittlungen dauern zurzeit noch an. Die Polizei rät, gerade in der dunklen Jahreszeit mit gut sichtbarer Kleidung im Straßenverkehr unterwegs zu sein. Weiterhin sollte das eigene Rad auf ausreichende Beleuchtung überprüft werden.

10 KOMMENTARE

  1. Was für eine beschissene Polizeimeldung.
    Ausgangssituation: Radfahrer fährt auf einspuriger Straße vor KfZ und wird von dessem Fahrer nicht beachtet und umgefahren.
    Polizeibericht: […] übersah der 20-jährige Mann aus Trier den vor ihm fahrenden Radfahrer, […]. Es kam zum Zusammenstoß, durch den der 25-jährige Student aus Trier mit seinem Rad stürzte und zu Boden fiel.
    Ist der Radfahrer also aktiv rückwärts gegen das hinter ihm fahrende Auto mit dem sehbehinderten Fahrer gefahren oder wie kann ich mir diese Pressemitteilung vorstellen?
    Die Polizei betreibt mal wieder Victimblaming at its best. On Top wird dann noch auf eine gute Beleuchtung der Fahrradfahrer und helle Kleidung hingewiesen, während an diejenigen, die als höhere Betriebsgefahr unterwegs sind, keinerlei Hinweise wie „Handy weg!“, Scheibe sauberhalten, Scheinwerfer ordentlich einstellen und vorausschauend fahren. keinerlei Hinweise ergehen.
    Ich könnte echt kotzen!

  2. Sascha , war mir schon klar…….. ich könnte auch kotzen, und zwar dass Fahradfahrer deiner Meinung nach unfehlbar sind .Kutzbachstr ?! Aus Einbahnstrasse auf eine Vorfahrtstr abbiegen , Vorfahrt erzwingen nenne ich das mal , anscheinend ohne Licht ……
    Und die Vorurteile mit dem Handy ….da kotze ich doch mal

    • Es ging mir nicht um die ach so unfehlbaren Radfahrer, sondern um den Text der Polizei, der suggeriert dass mal wieder Opfer zu Tätern gemacht werden und umgekehrt. In dem Text steht nichts von erzwungener Vorfahrt. Und das hätte sicherlich in dem Polizeibericht gestanden, wenn der Radfahrer hier die Vorfahrt erzwungen hätte.

      Zu ihren anderen Behauptungen: Nein, Radfahrer sind keineswegs unfehlbar und ich rege mich genauso über Gehwegradler, Rotradler und Radler gegen die nicht freigegebene Einbahnstraße auf wie über Autoposer, Falschparker und Autofahrer, die während der Fahrt ihr Handy nutzen. Letzteres liegt vielleicht daran, dass ich vor einem halben Jahr beinahe von einer solchen Handynutzenden Dame auf dem Radstreifen fahrend abgedrängt wurde, weil das Handy mehr Konzentration erforderte und die Leitlinien dann weniger wichtig waren. Ich habe nämlich keine Knautschzone, im Gegensatz zum motorisierten Verkehr.

      • Das mit der erzwungenen Vorfahrt stand vielleicht desswegen noch nicht im Bericht, weil das noch geklärt wird 😉

        Und solange nichts eindeutig bewiesen ist, ist die Polizei gut beraten, dies nicht zu behaupten 🙂

    • Wenn die Situation so eindeutig wäre, dann wäre die Straße bestimmt nicht so lange gesperrt gewesen.

      Hier wurde halt nochmal auf die Wichtigkeit der Sichtbarkeit der Radfahrer hingewiesen und was diese dafür tun können.

      Ist dann auch in derer Interesse 🙂

      Die von ihnen angesprochenen Kampagnen gibt es sehr wohl.

      Muss man mal an Autobahnen oder an manchen Brücken auf der Landstraße schauen 🙂

      • Wäre aber sinnvoll, wenn diese auch in Pressemitteilungen erschienen. Es wird bei Unfallberichten mit Radfahrerbeteiligung – egal wer Verursacher war – immer nur auf Helme, Kleidung und Licht der Radfahrer hingewiesen. Das stört mich und ich finde es genauso wichtig, dass dann auch auf Abstand, richtige Scheinwerfereinstellung, freie Sicht (man schaue sich mal das ganze Gardinengedöns und sonstigen Nippes in manchen LKWs an) hinweist.

    • Und wieder mal einer der die Einbahnstraße anbringt ohne zu bedenken das die meisten heutzutage „Fahrradfahrer Frei“ sind. Davon mal ab ist der Unfall Ja dennoch mit auf der Geraden passiert. Egal von wo der Radfahrer herkam. Ich will hier keine Partei für Radfahrer, Autofahrer oder Fußgänger ergreifen.

        • Nein. Es heißt >Fahrradfahrer< frei und nicht Zweiräder frei. Wollen Sie ablenken? Es macht schon einen Unterschied ob man mit 20 km/h ohne laute Umgebungsgeräusche oder mit 50 km/h und Motorgeräuschen unterwegs ist.

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