Corona-Überbrückungshilfen in Rheinland-Pfalz: Weniger als die Hälfte der Anträge positiv entschieden

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Foto: Kay Nietfeld/dpa

RLP. Aus dem Topf für Corona-Überbrückungshilfen hat der Bund bislang 29,8 Millionen Euro für kleine und mittelständische Unternehmen aus Rheinland-Pfalz bewilligt.

Damit wurden bis zum 29. September gut 46 Prozent der rund 3900 gestellten Anträge positiv entschieden, wie aus einer Übersicht des Bundeswirtschaftsministerium hervorgeht. Die durchschnittliche Höhe der beantragten Förderung betrage bundesweit etwa 13 400 Euro.

Bis zum 29. September wurden deutschlandweit von den insgesamt rund 103 600 Anträgen etwa 62 500 bewilligt mit einem Fördervolumen von fast 871 Millionen Euro, wie aus der Übersicht hervorgeht. Sie lag dpa vor, zuvor hatte das Nachrichtenportal «The Pioneer» berichtet.

Damit wird das Programm, für das der Bund insgesamt 25 Milliarden Euro eingeplant hat, bisher nur zu einem kleinen Teil genutzt. Die Auszahlung der Gelder über die Länder lief zuletzt schleppend, auch weil das Verfahren komplex ist. Wegen der nur spärlich abfließenden Überbrückungshilfen hatte die Bundesregierung Mitte September nachgebessert.

Die Überbrückungshilfen sind Zuschüsse zu den Fixkosten der Unternehmen, die sich an der Höhe des Umsatzrückgangs bemessen. Die Bundesregierung hatte kürzlich diese Zuschüsse bis Jahresende verlängert sowie erhöht und mehr Firmen einen Zugang ermöglicht. Demnach können Unternehmen je nach Höhe der betrieblichen Fixkosten für die Monate September bis Dezember bis zu 200 000 Euro an Förderung erhalten. Bisher wurden für die Monate Juni bis August fixe Betriebskosten wie Mieten von insgesamt bis zu 150 000 Euro erstattet, wenn Firmen erhebliche Umsatzausfälle nachweisen konnten.

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