Trauriges Rekordjahr – Bei Geldautomaten-Sprengungen zeichnet sich Höchststand ab

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Geldautomaten-Sprenger haben in diesem Jahr bereits in der Pfalz, in Rheinhessen und in der Eifel zugeschlagen: Und zwar so oft, dass sich ein neuer Höchststand bei Geldautomaten-Sprengungen fürs Land abzeichnet. Das teilte das Landeskriminalamt (LKA) Rheinland-Pfalz in Mainz mit. Bis Ende September seien landesweit 25 Fälle registriert worden. Man könne also davon ausgehen, dass in 2020 das bisherige Rekordjahr 2018 mit insgesamt 26 Fällen übertroffen werde, sagte der Sprecher vom LKA der Deutschen Presse-Agentur.

Das «Phänomen der Geldautomaten-Sprengungen» werde erst seit 2013 in Rheinland-Pfalz beobachtet. Damals habe es vier Fälle im Jahr gegeben – insofern hätten sich die Zahlen inzwischen mehr als versechsfacht. In diesem Jahr sei es in acht Fällen beim Versuch einer Sprengung geblieben. Die letzte Sprengung eines Automaten in Rheinland-Pfalz war am 11. September in Strohn im Kreis Vulkaneifel.

Zu der Höhe der insgesamt erzielten Beute gab es keine Angaben. Meist ist der durch eine Explosion entstandene Sachschaden sehr hoch: So bezifferte die Polizei Anfang August beispielsweise den Schaden nach einem Angriff auf zwei Automaten in einem Geldinstitut in Dannstadt-Schauernheim (Rhein-Pfalz-Kreis) auf 300 000 Euro.

Nach Angaben des Bundeskriminalamtes belief sich die Höhe der Beute durch Sprengungen von Geldautomaten in 2019 bundesweit auf insgesamt 15,2 Millionen Euro. Mehr als zwei Drittel der Täter seien nach den Ermittlungen «reisende Täter», die vor allem aus den Niederlanden stammten. Die meisten Sprengungen gab es den Angaben zufolge in Nordrhein-Westfalen (105), Hessen (53) und Niedersachsen (45). In Rheinland-Pfalz standen 22, im Saarland 6 Fälle in der Liste.

Nach polizeilichen Erkenntnissen werden die Automaten häufig gesprengt, indem die Täter ein Gas oder Gasgemisch einleiten und dann zünden. Manchmal werden statt Gas auch Pyrotechnik, selbst hergestellte oder gewerbliche Sprengstoffe eingesetzt.

5 KOMMENTARE

    • tja, wenn man nur zuhause auf der Couch herumlungert und Hartz IV kassiert, statt arbeiten zu gehen, lässt sich sowas natürlich leicht sagen, wenn man nicht von Berufs wegen über die Grenze muss.

      • Hartz IV ist dein Lieblingswort, gelle.

        Vielleicht mal ne andere Platte auf legen, wird langweilig.

        Allerdings scheinst du dich ja gut damit aus zu kennen. 😁

      • Wieso hab ich den Eindruck dass der Typ eigentlich von sich selbst spricht, lach…
        Vielleicht weil er rund um die Uhr den gleichen Käse postet 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂
        Kein Kleingeld mehr für ne Flasche dann greifst in die Tasten, gelle…

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