Rheinland-pfälzische Ministerin will einheitliche Eckpunkte für Impfkonzept

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Foto: dpa-Archiv

MAINZ. Die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) hat bundeseinheitliche Eckpunkte für ein Impfkonzept gegen das Corona-Virus gefordert. Diese seien als Basis für die jeweiligen Impfkonzepte der Länder notwendig, teilte die Ministerin am Mittwoch anlässlich einer Videokonferenz der Gesundheitsminister mit.

«Wichtig ist auch, dass wir so früh wie möglich erfahren, wann welche Impfstoffe zur Verfügung stehen, damit die Länder das Verfahren vorbereiten können», sagte Bätzing-Lichtenthäler laut Mitteilung. Die Länder sollten engmaschig über den Stand der Bestellungen von Impfstoffen informiert und bei Regelungen, die die Impfstrategie beeinflussen könnten, frühzeitig eingebunden werden.

Die Konferenz der Gesundheitsminister befasse sich auch mit dem Thema Blutspende. «Wir können uns vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung und einer unverändert hohen Nachfrage nach Blutprodukten auf Dauer nicht leisten, Teile der Gesellschaft von der Blutspende generell auszugrenzen», betonte die Ministerin. Die bisherige Regelung schließt Männer aus, die Sexualverkehr mit Männern haben, ohne näher nach dem individuellen Verhalten zu fragen. Der rheinland-pfälzische Landtag hatte erst kürzlich beschlossen, Diskriminierungen bei der Blutspende künftig zu vermeiden und will sich einer Initiative weiterer Länder anschließen, die eine Überprüfung der entsprechenden Richtlinie fordert.

3 KOMMENTARE

  1. @Ingo Hund: Ich habe gehört, intravenös verabreichtes Desinfektionsmittel soll Wunder wirken. Außerdem soll Sagrotan oder Domestos garantiert Chipfrei sein. Und wenn es nicht wirken sollte… Naja, es wird ihnen aber auch nicht schaden denn viel kaputt machen kann man bei ihnen wohl nicht mehr.

  2. Ganz zu schweigen von den Corona-Ampeln. Die lassen sich von gewissen Herrschaften steuern, wie das Herz begehrt. So kann man genau wie jetzt, spontan gewisse Gebiete zum Risikogebiet machen, Hauptsache, Geld ist im Spiel, und Herr Scholz jammert ja jetzt schon. Die deutsche Regierung bekommt alles klein.
    P.S: ein Medikament/Injektion braucht eine gewisse Zeit, bis es ausgereift ist, ohne jegliche NW.

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