Todesfahrt in Menschenmenge mit einem Toten uns sechs Verletzten : Justiz erhebt Anklage

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Foto: Patrick Seeger/dpaArchiv

ZWEIBRÜCKEN/PIRMASENS. Nach der Fahrt eines 51-Jährigen in eine Menschengruppe in Pirmasens mit einem Toten und sechs Verletzten hat die Staatsanwaltschaft gegen den Mann Anklage erhoben. Die Justiz werfe dem Beschuldigten vor, unter Alkoholeinfluss fahrlässig einen Menschen getötet sowie in sechs Fällen fahrlässig Körperverletzung begangen zu haben, teilte eine Sprecherin in Zweibrücken mit. Zudem habe der Mann nach dem Unfall am 14. Juni Fahrerflucht begangen.

Einem Gutachten zufolge sei das Fahrzeug des Beschuldigten zum Unfallzeitpunkt zwischen 50 und 70 Stundenkilometer schnell gewesen, hieß es. Im Blut des Mannes wurde demnach ein Alkoholwert von 2,24 Promille festgestellt. Zu den Vorwürfen äußere sich der Mann nicht.

Den Ermittlungen zufolge war der 51-Jährige kurz nach Mitternacht in die Gruppe vor einem Lokal in Pirmasens gefahren. Ein 39-Jähriger erlitt ein tödliches Schädelhirntrauma und einen hochgradigen Blutverlust, ein Mensch verlor einen Unterschenkel, fünf weitere Beteiligte erlitten teils schwere Verletzungen.

Bei den Ermittlungen hätten sich keine Hinweise dafür ergeben, dass der Mann sein Auto absichtlich in die Gruppe gelenkt habe, hieß es. Vielmehr verlor der Beschuldigte wohl die Kontrolle über den Wagen.

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