Streitpunkt „Private Feiern“ – Malu Dreyer für begrenzte Teilnehmerzahl

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Symbolbild; Foto: dpa

BERLIN. Heute findet der nächste Bund-Länder Gipfel zur Bekämpfung der Corona-Pandemie statt – eine vorab bekannte Beschlussvorlage für das Gespräch zeigt, dass der Bund unter anderem für die Beschränkung der Teilnehmerzahl bei privaten Feiern plädiert.

Demnach sollen sich nur noch 25 Menschen bei privaten Feiern treffen dürfen. Im öffentlichen Raum soll eine Teilnehmerzahl von 50 Personen anvisiert sein.

Auch Ministerpräsidentin Malu Dreyer ist für eine Regelung im privaten Bereich. Sie sei der Auffassung, dass eine Zahl für private Feiern im Interesse aller sei. Die genannten 25 Teilnehmer würden in Abstufung vorgeschlagen, wenn das Infektionsgeschehen ein bestimmtes Niveau erreiche, berichtet der SWR.

3 KOMMENTARE

  1. Die (regierenden) Politiker haben den Drang unbedingt etwas zu machen, um nicht tatenlos dazustehen.
    Dabei ist Unterlassen oft die bessere Option, bringt aber politisch weniger Aufmerksamkeit ein.
    Da im Moment große Maßnahmen nicht erforderlich sind, hascht man eben Effekte mit den kleinen unwichtigen Stellschrauben und viel Tamtam. Vergleichbar mit z.Bsp. einer eigentlich lächerlichen aber hochgefeierten Kindergelderhöhung von 1,90 Euro.
    Mal abgesehen von der viel zu hoch geschriebenen und geredeten Gefahr des Corona-Virus, sind mögliche Infektionsmöglichkeiten derart abstrakt und hypothetisch, dass es egal ist ob die Gästezahl auf 10, 50 oder 100 festgelegt wird. Ort und Verhalten der Gäste spielen zusätzlich eine große Rolle. In einem Kreis ohne Anwesenheit eines geraden infektiösen Viruswirt ist es gar egal wie viele Gäste anwesend sind. Wo kein Virus, da auch keine Infektion. Und wenn es dann mal anders kommt, auch egal. Die Ausrottung des Virus ist nicht das Ziel, da ebenso unmöglich wie bei Influenza. Zudem sind es kaum die gefährdeten Risikogruppen Ü70, die noch wilde Feste feiern. Eigentlich sollten sich auch mal die Experten der Stochastik zu Wort melden und uns vorrechnen wie (un)wahrscheinlich ein Infizieren hier und dort tatsächlich ist.
    AHA und Verzicht auf Großveranstaltungen reicht vollkommen aus. Der Rest ist wieder mal Panikmache gepaart mit Aktionismus. Vielleicht sollte man einfach die Bundestagswahl vorziehen, damit Ruhe einkehrt.
    Was für ein Jahr 2020!

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