„Überwältigende Teilnahme“ – Warnstreiks im Nahverkehr in Rheinland-Pfalz haben begonnen

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Ein Schild mit der Aufschrift "Heute: Warnstreik!" und dem Logo der Gewerkschaft Verdi. Foto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa

TRIER. Mit Beginn der Frühschicht haben am Dienstag die Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr in Rheinland-Pfalz begonnen. Circa 1400 Beschäftigte legten laut der Gewerkschaft Verdi am Dienstagmorgen ihre Arbeit nieder. Die Warnstreiks seien gegen 3.00 Uhr gestartet, sagte Gewerkschaftssekretär Marko Bärschneider. Betroffen sind die Städte Mainz, Kaiserslautern, Trier und Pirmasens. Es gebe eine «überwältigende Teilnahme», so Bärschneider. Mit Beginn der Frühschicht am Mittwoch laufe der Betrieb dann wieder normal, sagte Gewerkschaftssprecher Christian Umlauf.

Die Stadt Mainz rechnete außerdem damit, dass die meisten städtischen Kitas am Dienstag geschlossen bleiben. Auch sonstige Dienstleistungen der Stadtverwaltung seien von dem Warnstreik betroffen, einige Dienstleistungen würden nur beschränkt oder gar nicht angeboten.

Verdi will einen bundesweiten Tarifvertrag für rund 87 000 Beschäftigte im ÖPNV durchsetzen. Die Spartentarifverträge in den einzelnen Ländern sollen aus Sicht der Gewerkschaft durch eine bundesweite Regelung ergänzt werden. Derzeit laufen in allen 16 Bundesländern die Verhandlungen über die jeweiligen Tarifverträge im ÖPNV. In Rheinland-Pfalz geht es laut Gewerkschaft um die Arbeitsbedingungen von 2000 Beschäftigten.

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