Mit Schleifkorb und Feuerwehrboot – Trierer Höhenretter üben an der Römerbrücke

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Foto: Stadt Trier

TRIER. Am gestrigen Freitag übten die Höhenretter und die Wachabteilung der Berufsfeuerwehr Trier spektakulär das Retten von Personen an Vorsprüngen und Brückenpfeilern direkt an der ältesten Brücke Deutschlands – der Römerbrücke.

Mal überlegt, was passiert, wenn in Trier jemand von einem Brückenpfeiler, Kran, dem Dach eines großen Gebäudes, von Kirchtürmen, hohen Dächern, Windrädern, Bäumen, Felsen oder auch aus einer Höhle oder einem Schacht gerettet werden muss?

Wenn die Feuerwehr mit ihren normalen Einsatzmöglichkeiten nicht mehr weiter kommt, hilft die Facheinheit #Höhenrettung der Trierer Berufsfeuerfeuerwehr – das sind Feuerwehrleute, die speziell dafür ausgebildet sind Personen in Notlagen in Höhen und Tiefen rettungsdienstlich zu versorgen oder zu evakuieren.

Genau das hat die Feuerwehr Trier gestern an der Trierer Römerbrücke geübt. Die Höhenretter übten das Retten von Personen von den Vorsprüngen der Brückenpfeiler mit einem so genannten Schleifkorb, einer Art Trage, auf die eine Person geschnallt werden kann. Dazu seilt sich ein Feuerwehrmann zu der Person ab, fixiert sie in dem Schleifkorb und wird dann gemeinsam mit ihr wieder heraufgezogen.

Die Höhenretter übten ebenfalls, einen Verunglückten in das Feuerwehrboot St. Barbara abzuseilen. Parallel dazu trainierte die normale Wachabteilung der Feuerwehr die Rettung mit einem Schleifkorb, der an vorne an der Drehleiter festgemacht wird. Klingt nach einem unwahrscheinlichen Einsatzszenario? Kam aber schon vor! Und deswegen: Übung ist alles, denn bei einem echten Einsatz muss jeder Handgriff sitzen, ob bei den normalen Feuerwehrleuten oder den Höhenrettern.

Danke für Euren Einsatz!

(Quelle: Stadt Trier)

Foto: Stadt Trier
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