Corona-Herbst und -Winter: Städte wollen angeschlagenen Gastronomen helfen

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Foto: dpa-Archiv

MAINZ. Die von der Corona-Krise angeschlagene Gastronomie in Rheinland-Pfalz kann auf Unterstützung in der bevorstehenden ungemütlichen Jahreszeit hoffen.

Nicht wenige Gastwirte befürchten, dass die Gäste, die bisher im Freien empfangen wurden, wegbleiben, weil sie aus Sorgen vor einer Corona-Ansteckung nicht in Innenräume wollen. Daher wird in vielen Rathäusern von Neuwied im Norden bis Pirmasens im Süden überlegt, wie man Kneipen, Restaurants und Bistros helfen kann, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab.

Immer wieder wird die Möglichkeit genannt, Heizpilze oder Heizstrahler zur Unterstützung der Außengastronomie aufzustellen. Die gelten zwar als bedenklich in Sachen Klimaschutz, erscheinen aber vielen als Chance, die Gäste auch bei tieferen Temperaturen vor die Tür zu locken und damit die Gastronomie durch die Krise zu bringen.

Auch sonst sind viele Rathäuser bemüht, den Gastwirten zur Seite zu stehen und auf allzu viel Bürokratie zu verzichten. Dabei geht es beispielsweise um das Aufstellen von Windfangen und Zelten oder die Bereitstellung von Außenflächen – das oft sogar gebührenfrei.

3 KOMMENTARE

  1. Da lach ich mir doch nen Ast! Innerhalb der Gastronomie hat man Angst vor Innenräumen! Was ist denn mit Supermärkten, Warenhäusern, Boutiquen, etc.?????
    Diese unlogische, unübersichtliche Virusbekämpfungshäckslerei ist doch eine reine Farce , bei der sich die Politik als Hure der Wirtschaft geriert.
    Was ich persönlich als Lehre aus der ganzen Pandemiesituation gezogen habe: zwei Dinge im Leben sind wichtig.
    Kaufen und Saufen!

  2. Roxy, irgendwie hast du ja ein wenig recht.

    Aber bei der Virusbekämpfung geht es halt um Disziplin, Disziplin und nochmals Disziplin.

    Ich denke mal, diese ist in Supermärkten und Warenhäuserin größer als in einer Kneipe nach drei Bier.

    Und weniger Schlägereien wird es an diesen Orten auch geben,
    es sei denn, es gibt ein Superangebot am Wühltisch. 😁

  3. Und warum lässt man die Diskotheken in Trier trotz Verbot und steigender Infektionszahlen Weiter öffnen? Heute Abend kann man in Trier wieder ungestraft in engen Clubs tanzen!

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