Heftige Szenen: Mann schlug Freundin mehrfach gegen Kopf und verursacht wilde Schlägerei!

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Foto: dpa-Archiv

MERZIG. Wie die Polizei mitteilt, geriet in der Nacht von Samstag auf Sonntag, gegen 1.45 Uhr, ein stark angetrunkener 25-jähriger männlicher, französischer Staatsbürger in der Altstadt von Merzig mit seiner 23-jährigen Freundin in Streit.

Im Verlaufe dieses Streits schlug er sie auf offener Straße gegen den Kopf, woraufhin gleich mehrere Personen der jungen Frau zu Hilfe eilten. Daraufhin entwickelte sich eine größere Schlägerei, an welcher sich 15 – 20
Personen beteiligten. Darunter auch ein 27-jähriger Saarbrücker, der unter anderem mit Krücken auf den Franzosen einschlug.

Die hinzugerufene Polizei Merzig hatte alle Mühe, die Parteien voneinander zu trennen. Der Mann aus
Saarbrücken wandte sich nun mit seinen Krücken fuchtelnd in Richtung der Polizisten, woraufhin er am Boden fixiert werden musste. Dies missfiel nun einem 25-jährigen Waderner derart, dass wiederum er die Polizeibeamten anging und
damit etwa weitere 20 Personen aufstachelte, sich gegen die Polizei zu solidarisierten.

Diese setzte sich auch mit dem Einsatz von Pfefferspray zur Wehr. Erst nach dem Eintreffen von Unterstützungskräften seitens der Polizei, verflüchtigte sich die Menge an Störern schnell und die Polizeibeamten konnten
den Sachverhalt aufnehmen, der zu mehreren Strafanzeigen für alle Streitparteien führte. Die 23-jährige junge Frau wurde übrigens kurzzeitig im Krankenhaus behandelt und verzichtete auf jegliche Aussage gegen ihren Freund.

3 KOMMENTARE

  1. @Ralf Degenhardt: Seltsam nur, dass seit Jahren die Jugendkriminalität zurückgeht. Früher wurde auf jeder Kirmes, jedem Schulhof geprügelt was das Zeug hielt. Das hat sich klar zum Besseren entwickelt und hat mehrere Ursachen (für mich vor allem das Verbot von Gewaltanwendung in der Erziehung).

    Aus einer Studie (lässt sich aber auch leicht recherchieren):“Dass die Entwicklung der Gewalt, gerade mit Blick auf die Jugendlichen, in Deutschland im letzten Jahrzehnt stark rückläufig gewesen ist, wird in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen, obwohl die Kriminologie dies bereits seit einigen Jahren konstatiert. Ein Rückgang der Gewalt steht für viele Men-schen in zu starkem Widerspruch zu den eigenen Meinungen und Eindrücken, nicht unbedingt zu den eigenen Erfahrungen.“
    Quelle: https://www.bmfsfj.de/blob/121226/0509c2c7fc392aa88766bdfaeaf9d39b/gutachten-zur-entwicklung-der-gewalt-in-deutschland-data.pdf

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