Jury befragt Bewerberinnen für das Amt der neuen Weinkönigin

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Die Bewerberinnen für das Amt der Deutschen Weinkönigin stehen vor der Villa Böhm. Foto: Uwe Anspach/dpa/Archivbild (Foto: dpa)

MAINZ. Die sieben Bewerberinnen um das Amt der 72. Deutschen Weinkönigin haben sich am Samstag einer Befragung der Jury gestellt. Eine Woche vor der entscheidenden Wahl fand die etwa einstündige Veranstaltung coronabedingt in einem SWR-Studio in Mainz ohne Publikum statt.

Die Kandidatinnen mussten bei Fragen rund um den Wein die zugeschaltete 70-köpfige Jury überzeugen. Die Wahl zur Deutschen Weinkönigin ist für den 25. September in Neustadt anberaumt.

Wegen der Hygienerichtlinien werden dann als einziges Publikum neben der Jury je drei Angehörige der Kandidatinnen die Wahl vor Ort mitverfolgen können. Gesucht wird eine Nachfolgerin der amtierenden Deutschen Weinkönigin Angelina Vogt (Anbaugebiet Nahe).

Seit 1949 treten die Vertreterinnen der 13 deutschen Anbaugebiete zu diesem Wettstreit an. Mit dabei sind in diesem Jahr die Kandidatinnen aus den sieben Anbaugebieten Ahr, Hessische Bergstraße, Mosel, Pfalz, Rheingau, Rheinhessen und Württemberg. Die restlichen sechs Anbaugebiete entsenden keine Kandidatin. In Baden, Franken, Mittelrhein, Nahe, Saale-Unstrut und Sachsen war die Regentschaft der Gebietsweinkönigin coronabedingt um ein Jahr verlängert worden.

Die Deutsche Weinkönigin vertritt rund 16 000 deutsche Winzer ein Jahr lang normalerweise bei rund 200 Terminen rund um den Globus.

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