Großeinsatz Taben-Rodt: Über 250 Kräfte vor Ort – Gelände schwer zugänglich – Nachtwache

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Foto: red. Nicole-TV

Wie der Brand- und Katastrophenschutz Trier-Saarburg mitteilt, sind die Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Katastrophenschutzes sind am heutigen Mittag um 15Uhr zu einem Brand im Bereich des Bahnhofs Taben-Rodt gerufen worden. Im Bereich der Bahngleise brach ein Feuer aus, das sich schnell auf der Fläche ausbreitete. Die Einsatzstelle befindet sich an einem Steilhang, der dicht bewachsen ist und daher für Rettungskräfte nur schwer zugänglich ist.

Zunächst wurde der Brand von einer Brücke oberhalb des Bahnhofes eingedämmt. Dazu wurde auch Löschwasser aus der Saar entnommen. Um an die Brandherde im oberen Teil des Steilhangs zu gelangen, wurde durch das THW und weitere Einsatzkräfte eine Schneise im Wald angelegt. Zur Aufrechterhaltung der Löschwasserversorgung sind mehrere Fahrzeuge der Feuerwehr im Einsatz, die im Pendelverkehr große Mengen Wasser an die Einsatzstelle liefern.

Ebenfalls im Einsatz befindet sich ein Hubschrauber der Polizei, der mit einem Außenlastbehälter Wasser auf die unzugänglichen Stellen abwirft. Die Brandbekämpfung aus der Luft dient jedoch nur zur Eindämmung des Feuers, ein vollständiges ablöschen kann aber nur durch bodengebundene Kräfte erfolgen.

Red. Nicole-TV

Das Feuer ist zum jetzigen Zeitpunkt eingedämmt, jedoch ist nicht absehbar, wie lange die Löscharbeiten noch andauern werden. Auf Anweisung von Jürgen Dixius, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Saarburg-Kell, werden die Löscharbeiten mit Einbruch der Dunkelheit eingestellt und, sofern nötig, am Folgetag wieder aufgenommen. Aufgrund der schweren Zugänglichkeit des Geländes und der damit verbundenen Gefahren, ist es nicht zu verantworten, die Arbeiten bei Dunkelheit fortzusetzen. Die Sicherheit der Einsatzkräfte steht während der gesamten Zeit im Vordergrund. Daher befindet sich zur Absicherung der Löschmannschaften im Steilhang auch die Facheinheit „Spezielles Retten aus Höhen und Tiefen“, die sogenannten Höhenretter, im Einsatz. Um die Stelle in der Nacht zu kontrollieren, wird eine Wache eingerichtet.

Insgesamt sind rund 250 Kräfte von Feuerwehr, Katastrophenschutz (Technische Einsatzleitung, THW, Deutsches Rotes Kreuz, Organisatorischer Leiter Katastrophenschutz, Kreisfeuerwehrinspekteur) und Polizei aus dem Landkreis Trier-Saarburg sowie dem benachbarten Saarland vor Ort. Die Einsatzleitung befindet sich im Feuerwehrgerätehaus Serrig. Die Drohneneinheit des Katastrophenschutzes Trier-Saarburg führt für die Einsatzleitung eine ständige Lageerkundung aus der Luft durch.

„Der Einsatz verlangt den Kräften viel ab, da das Gelände extrem schwer zugänglich ist und akute Absturzgefahr besteht,“ sagte Bürgermeister Jürgen Dixius. „Ich bin sehr dankbar für die gute Zusammenarbeit aller beteiligten Einsatzkräfte, auch über die Landesgrenzen hinweg.“

Der Brand- und Katastrophenschutz Trier-Saarburg weist in diesem Zusammenhang die Bevölkerung nochmal auf die hohe Wald-, Flächen- und Vegetationsbrandgefahr hin und bittet folgende Anweisungen zwingend zu beachten:

• Vermeiden Sie alle Zündquellen wie offenes Feuer, Rauchen und sonstige Funkenbildung.
• Vermeiden Sie den Betrieb von Verbrennungsmotoren in Risikogebieten.
• Melden Sie jeden Brand sofort der Feuerwehr unter der Notrufnummer 112.

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