Tausende Sendungen kommen nicht an: Warnstreiks bei der Post in Rheinland-Pfalz

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Foto: dpa-Archiv

MAINZ. Im Tarifkonflikt mit der Deutschen Post hat die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi Beschäftigte in der Brief- und Paketzustellung in Rheinland-Pfalz zum Warnstreik aufgerufen. Zusteller in Wöllstein (Landkreis Alzey-Worms) legten am Freitagmorgen ihre Arbeit nieder, wie die Gewerkschaft mitteilte. Auch Zusteller sowie Beschäftigte im Paketzentrum Saulheim waren dazu aufgerufen.

Nach Angaben der Deutschen Post erreichten am Freitag bundesweit 65 000 Pakete und 356 000 Briefe nicht wie geplant ihre Empfänger. Wie das Unternehmen mitteilte, handelte es sich um 1,2 Prozent der Pakete und um 0,6 Prozent der Briefe gemessen an der bundesweiten Tagesmenge. In Regionen, die von den Auswirkungen betroffen sind, können aber durchaus viele Briefkästen leergeblieben sein.

Verdi fordert für die bundesweit rund 140 000 Tarifbeschäftigten 5,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt. Zudem sollen Auszubildende und Dual-Studierende eine monatliche Erhöhung um 90 Euro bekommen. Die Gewerkschaft hatte bei den bisherigen Verhandlungen den Eindruck gewonnen, dass die Post nur Einkommensverbesserungen um 1,5 Prozent anbieten wolle. Das Unternehmen will bei der nächsten Verhandlungsrunde am 21. und 22. September ein Angebot vorlegen.

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