„Wenn am Sonntag Wahl wäre…“ – der aktuelle PolitTrend aus Rheinland-Pfalz

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Foto: dpa-Archiv

MAINZ. Rund ein halbes Jahr vor der Landtagswahl sind in Rheinland-Pfalz zahlreiche Koalitionen möglich. In einer aktuellen Umfrage legen vor allem die Grünen zu, SPD und CDU müssen Einbußen hinnehmen.

Die amtierende Ampel-Koalition verfügt in einer Umfrage des Südwestrundfunks (SWR) derzeit über eine knappe Mehrheit in Rheinland-Pfalz. Das ergab der am Donnerstag veröffentlichte PoliTrend des SWR-Politikmagazins «Zur Sache Rheinland-Pfalz!». Wäre am kommenden Sonntag Landtagswahl, erhielte die SPD 26 Prozent (minus einen Prozentpunkt), die Grünen kämen auf 17 Prozent (plus vier Punkte) und die FDP bliebe unverändert bei sechs Prozent.

Stärkste Kraft bliebe aber die CDU mit 34 Prozent – trotz Verlusten (minus vier Prozentpunkte gegenüber April 2020). Rechnerisch möglich wären auch eine schwarz-rote oder eine schwarz-grüne Koalition sowie ein Jamaika-Bündnis aus CDU, Grünen und FDP. Die AfD käme auf neun Prozent (plus ein Prozentpunkt), die Linke würde mit unverändert vier Prozent den Einzug in den Landtag verpassen.

Noch im April hätte es dem damaligen PoliTrend zufolge keine Neuauflage der Ampelkoalition geben können. Dies änderte sich nun, doch rund ein halbes Jahr vor der Landtagswahl am 14. März 2021 verlor die Regierung aus SPD, FDP und Grünen etwas an Ansehen. Waren im April 2020 noch 71 Prozent zufrieden oder sehr zufrieden mit deren Arbeit, waren es nun 63 Prozent. Allerdings überwiegt sogar unter CDU-Anhängern die Zufriedenheit (66 Prozent).

Bei einer Direktwahl würden sich 55 Prozent für Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) entscheiden, selbst 49 Prozent der CDU-Anhänger würden für die Amtsinhaberin stimmen. Herausforderer Christian Baldauf (CDU) käme dagegen auf nur 15 Prozent. Von den CDU-Anhängern würden ihn 35 Prozent direkt wählen.

In der Diskussion um die Absage von Fastnachtsveranstaltungen wegen der Corona-Pandemie sagten 85 Prozent der Befragten, ein solcher Vorschlag gehe in die richtige Richtung. Zwölf Prozent sind gegenteiliger Meinung. Große oder sehr große Sorgen machen sich 69 Prozent der Befragten darüber, dass Kinder wegen der eingeschränkten Betreuungs- und Schulangebote in ihrer Entwicklung beeinträchtigt werden. Mehr als die Hälfte glaubt, dass die Schulen weniger gut oder schlecht auf den Betrieb unter Corona-Bedingungen vorbereitet sind. (dpa)

6 KOMMENTARE

  1. Ja hmmmmm…..das entspricht aber so gar nicht dem „Meinungsbild“, dass sich hier im Forum bei den Mecker-Rentnern wiederfindet?

    Kann es denn wirklich sein, das deren fundierte Meinung nicht repräsentativ für die Gesamtbevölkerung ist?

  2. @ Hier der Originalbeobachter

    Ja diesmal ein vernünftiges Posting ihrerseits mit berechtigten Fragen!

    Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Sollte der Trend mit den Grünen wirklich zutreffen, dann gute Nacht. Noch mehr Steuern, noch mehr Migranten, noch mehr Verbote, noch mehr Schwachsinn ….

  3. Wirklich überzeugendes Personal und Inhalte haben weder die einen noch die anderen zu bieten. Letztlich sind alle schwach und es wird wie immer eine „Wahl zwischen Pest und Cholera“ werden. Viele wählen nicht aus Überzeugung, vielmehr das scheinbar geringere Übel.

  4. Ich bin echt froh unsere Ministerpräsidentin zu haben. Sie behält einen kühlen Kopf.
    Ich finde, nach diesen Monaten hat man sehr gut gesehen das in manchen Situationen es egal ist welche Partei regiert, wichtig ist aber welche Person regiert die Einfluss auf unsere Umgebung hat.

  5. Herr Ritter “ Ich bin echt froh unsere Ministerpräsidentin zu haben. Sie behält einen kühlen Kopf. “

    Das freut mich sehr für Sie!

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