Nach Brand in Flüchtlingslager – Spiegel fordert sofortige Aufnahme von 1.000 Menschen

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„Warum müssen die Flüchtlinge leiden? Sie müssen leiden, weil Griechenland oder die EU – irgendjemand will, dass sie leiden.“ Salam Aldeen von der Hilfsorganisation Team Humanity (dpa / picture alliance / Nicolas Economou)

Nach dem Großbrand im Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos hat die rheinland-pfälzische Integrationsministerin Anne Spiegel (Grüne) die sofortige Aufnahme von 1000 Geflüchteten in Deutschland gefordert. Davon könnten nach dem Königsteiner Schlüssel 50 in Rheinland-Pfalz untergebracht werden.

«Meine Gedanken sind bei all den vielen verzweifelten Menschen in Moria, die von dem fürchterlichen Brand betroffen sind», sagte Spiegel am Mittwoch. Das völlig überfüllte Lager sei «ein Schandfleck der europäischen Flüchtlingspolitik». Das Lager müsse umgehend aufgelöst werden, die Menschen müssten innerhalb der EU verteilt werden. Sie erwarte entsprechende Signale von der deutschen EU-Ratspräsidentschaft und von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU). Spiegel hatte Seehofer bereits am Donnerstag vergangener Woche um ein persönliches Gespräch zur Aufnahme von Flüchtlingen gebeten.

Die griechischen Behörden vermuten Brandstiftung in Moria. Nachdem bekanntgeworden war, dass es in dem Lager mindestens 35 Corona-Fälle gibt, kam es am Dienstagabend zu Unruhen. Moria ist das größte Flüchtlingslager Griechenlands und Europas. Zuletzt leben dort nach Angaben des griechischen Migrationsministeriums rund 12 600 Flüchtlinge und Migranten – bei einer Kapazität von 2800 Plätzen.

10 KOMMENTARE

  1. uiuiui…gleich werden die üblichen Verdächtigen wieder Schnappatmung kriegen 🙂

    Aber naja, dann haben unsere verbitterten Rentner hier wenigstens Beschäftigung!

    • Ja Frau Lieser, das stimmt, Brandstiftung , und dann auch noch die Feuerwehrleute am Löschen hindern und sie mit Steinen bewerfen, das ist wirklich ein schlimmes Erlebnis.

  2. Liebe Petra Lieser!

    Sie werden es aber erleben, wenn wir diese Herrschaften hierher holen! – Falls Sie es noch nicht gemerkt haben, diese setzen ihre Ziele mit Gewalt durch!

    Und es ist ja nicht so, dass wir solche Fälle nicht auch schon hier in Deutschalnd gehabt hätten, man erinnere sich nur an die Brände in Flüchtlingsheimen, wo man einfach Unzufrieden über die Situation war, oder es keinen Schokopudding gab!

    Man brauch als gar nicht so verwundert zu tun, hatten wir alles schon, und werden es in Zukunft, bei gleichbleibender Politik, öfter haben!

  3. Die Regierung in Athen geht nach ersten Erkenntnissen davon aus, dass Migranten die Brände selbst gelegt haben. Augenzeugen zufolge wurde die Feuerwehr von den Bewohnern des Lagers am Löschen gehindert. Es soll zu massiven Attacken auf die Einsatzkräfte gekommen sein.

    Ich finde dass Leute die mit solchen Methoden eine Einreise nach Deutschland erzwingen wollen, hier nicht aufgenommen werden sollten. Zudem widerspricht dies nach wie vor dem Artikel 16 a unseres Grundgesetzes.

    Wer unbedingt dafür ist: es gäbe eine gerechte Lösung.

    Alle die dafür sind, sollten sich in eine Liste eintragen und spenden. Eventuell hat Frau Lieser ein Haus. Warum nehmen Sie dann nicht direkt jemanden auf? Hat Frau Spiegel von den Grünen oder Frau 3eier einen dieser armen Menschen direkt bei sich aufgenommen? Das wäre doch einmal ein vorbildliches Verhalten.

    Besser wäre es wenn man einmal die Leute darüber abstimmen lassen würde, die dafür mit ihren hart erarbeiteten Steuern und Sozialbeiträgen dafür zahlen sollen/müssen.

  4. Während sich in deutschen Städten immer mehr Ghettos mit Migranten bilden , ausländische Jugendliche randalieren und ganze Städte terrorisieren , macht man sich ernsthaft Gedanken noch mehr davon hier aufzunehmen!? Sie können ja Frauen und Kinder zu uns holen , die machen aber weniger als 20% der Personen von Moria aus , der Rest sind junge Männer ! Was in den Märchen Medien natürlich verschwiegen wird .

  5. Ich freu mich auf den Tag wenn Deutschland den nächsten Weltkrieg verliert und dann hoffentlich die ganze Welt so freundlich mit den Kartoffeln umgeht wie die heute mit geflüchteten einspringen.

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