Trier: Volksverhetzung – Ungeduldiger Lkw-Fahrer beleidigt Arbeiter auf das Übelste!

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Foto: dpa-Archiv

Wie die Trierer Polizei mitteilt, hatte ein Lkw-Fahrer in einem Trierer Neubaugebiet seine Ladung an einer Baustelle abzuliefern. Aufgrund der beengten Verhältnisse musste er dafür sein Fahrzeug am Fahrbahnrand abstellen, um die schwere Fracht mittels Kran vom Fahrzeug zu hieven, sodass diese dadurch kurzfristig unpassierbar war.

Einem dahinter wartenden weiteren Lkw-Fahrer ging der Vorgang anscheinend nicht schnell genug. Er stieg aus und attackierte den arbeitenden Mann körperlich. Dieser konnte jedoch einem gezielten Schlag ausweichen. Im weiteren Verlauf musste sich der Geschädigte aufs Übelste beschimpfen lassen, wobei inhaltlich der Tatbestand der Volksverhetzung erfüllt sein könnte.

Der Tatverdächtige ist derzeit noch nicht identifiziert, allerdings sollte er anhand der vorliegenden Erkenntnisse schnell ermittelt werden können.

9 KOMMENTARE

  1. Komisch,bei einem Umzug,musste ich bei der Stadt eine Parkzone für den LKW beantragen,72 Stunden vorher,gegen Bezahlung.
    Wenn ich dann hier erfahre,das ein LKW mit Kran,einfach so auf der Straße parkt(muß der Kran )nicht gesichert werden,werde ich nachdenklich???

    • du hast mit deinem Kommentar natürlich absolut den Kern des Berichts erfasst…..

      was ist schon das bißchen Volksverhetzung gegen einen LKW-Fahrer, der gegen dein Gerechtigkeitsempfinden verstößt?

    • Ah, das Peterle mal wieder 🙂

      bei einem vermeintlich deutschen Täter gilt SELBSTVERSTÄNDLICH!!! erst einmal die Unschuldsvermutung, wohingegen unser Peter der erste ist, der auf die Kacke haut, wenn ein Tatverdächtiger einen Migrationshintergrund hat.

      Willkommen in der Gedankenwelt eines Rassisten!

  2. Mit den Schlägen ist echt schon ein Ding und geht gar nicht aber sich auf der Baustelle mal zu vernennen, das gehörte bis in die späten 80er zum guten Ton auf der Baustelle, heute alles Mimimimi der hat A….loch, Zieg…er oder Moh…kopfbrötchen gesagt und zag schon ist großer Aufruhr.
    Manchmal ist eine Banane nur eine Banane. Ich hoffe nicht das bei meinem Text jetzt schon irgendeine Art Diskriminierung oder Ähnliches vorliegt. Natürlich meine ich genderlos alle w/m/d -x,y,z bis dahin bleibt locker!

  3. Da steht etwas von „aufs Übelste“ beschimpft und nichts von „Arschloch, Zigeuner oder Mohrenkopfbrötchen“. Eine mögliche Volksverhetzung sollten Sie von politisch unkorrekter Sprache unterscheiden können. Für letzteres ernten Sie im Netz unter Umständen einen Shitstorm, um ersteres kümmert sich die Staatsanwaltschaft.

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