Stadt Trier erklärt: Nicht alle Spielplatzschilder sind gleich

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Foto: mobile Spielaktion

TRIER: Die mobile Spielaktion und das Jugendamt, die mit StadtGrün Trier bei der Planung, dem Bau und dem Unterhalt von Spielplätzen im Stadtgebiet eng kooperieren, erläutern die Funktion der Hinweisschilder auf Spielplätzen mit ihren verschiedenen Piktogrammen, zu denen es immer wieder Fragen gibt.

Die Hinweisschilder auf den Trierer Kinderspielplätzen sind bunt, fröhlich und wie von Kinderhand gezeichnet. Sie sind auf neuen und ausgebauten öffentlichen Anlagen zu finden. Das Wichtigste ist die Spielplatznummer. Sie sorgt dafür, dass bei der Verwaltung eine direkte Zuordnung möglich ist, wenn es Fragen oder Beschwerden zu einer bestimmten Anlage gibt. Wer sich zu den Spielplätzen (am besten über die Behördennummer 115) an die Stadtverwaltung wenden will, sollte deshalb die auf dem Schild jeweils angegebene Nummer nennen.

Daneben gibt es Piktogramme, die kindgerecht auf den ersten Blick zeigen, was auf der Anlage erlaubt oder verboten ist. Auf dem Spielplatzschild aus Euren (beigefügtes Foto: Mobile Spielaktion) sieht man neben einer Altersbegrenzung, dass es verboten ist, Müll zu hinterlassen, Hunde mitzubringen und Drogen (also auch Zigaretten und Alkohol) zu konsumieren. Während diese Zeichen recht eindeutig sind, ist vielen nicht klar, weshalb Kinder beim Klettern und Spielen keinen Helm tragen sollten, wie es das Piktogramm oben rechts auf dem Eurener Schild verbietet. Tatsächlich besteht durch Helme und Schlüsselbänder eine Erstickungsgefahr, wenn die Kinder etwa zwischen Leitersprossen stecken bleiben. Es gibt noch weitere Piktogramme, die bei Bedarf für die Spielplätze verfügbar sind. Dazu gehören Verbote von Ballspielen oder Fahrradfahren. So soll verhindert werden, dass es zu Zusammenstößen mit anderen spielenden (Klein)Kindern kommt. Gleichzeitig führt das Bolzen oft zur Belästigung von Nachbarn. Einen ähnlichen Zweck hat der Hinweis „Spielende 20 Uhr“, der dazu beitragen soll, mögliche abendliche Lärmbelästigungen zu reduzieren.

Spielplatzschilder sind auf allen öffentlichen Anlagen zu finden. Eine Ausnahme sind die „Spielpunkte“, die nicht so groß und vielfältig ausgestattet sind und meist nur ein Angebot zum kurzen Verweilen anbieten. Auch Privatspielplätze haben in der Regel andere Schilder, obwohl es Ausnahmen gibt, die den städtischen Hinweistafeln zum Verwechseln ähnlich sehen. Ein Blick verrät, ob es sich um einen öffentlichen Spielplatz mit Spielplatznummer und Logo der Stadt handelt oder nicht. Deren Schilder werden in der Regel einmal im Jahr von StadtGrün Trier gereinigt, gewartet und ihre Aktualität überprüft. Ansprechpartner für Rückfragen oder Anregungen zu Spielplatzschildern im Stadtgebiet sind Simeon Friedrich im Jugendamt (simeon.friedrich@trier.de; Telefon: 0651/718-2549) oder Corinna Siefert von der mobilen Spielaktion: corinna.siefert@spielaktion.de; Rufnummer: 0651/9940583.

(Quelle: Stadt Trier)

2 KOMMENTARE

  1. Ich hatte diese Thema auch schon mit unserem Ordnungsamt in Konz angeregt um einmal die Lärmbelästigung nach 20 Uhr ein zu schränken. Aber die Aussage „wir haben auf dem Marktplatz keinen Spielplatz, obwohl Spielgeräte aufgestellt wurden. Die Kinder lauthals über den ganzen Platz Fussball spielen bis nach 22 Uhr…
    Da wäre so ein „Orientierungschild“schon eine Grosse Hilfe wenn man mal mahnen könnte /dürfte.
    Es ist also nicht nur in Trier ein Problem.
    Vielen Dank für die Aufmerksamkeit…

  2. Da kann ich auch ein Lied von singen. Die liebe Stadt Konz hat mir auch ein Spielplatz ohne Richtzeiten vor die Nase gesetzt. Da gehts ab und an bis nachts um 1 ab. Bitten und betteln hilft da nicht. Bin mit den Nerven am Ende.

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