Erst 35 von 241 Millionen: Schulen rufen Geld für Digitales nur langsam ab

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Symbolbild // Julian Stratenschulte dpa

Die Schulen in Rheinland-Pfalz rufen das Geld für die Digitalisierung nur allmählich ab. Von den 241 Millionen Euro, die beim Digitalpakt auf das Bundesland entfallen, liegen bislang Anträge in Höhe von rund 35 Millionen Euro vor, wie die Sprecherin des Bildungsministeriums, Sabine Schmidt, der Deutschen Presse-Agentur in Mainz sagte. Davon bewilligt seien bereits etwa 7,2 Millionen Euro.

Aus dem für Rheinland-Pfalz mit 24,1 Millionen Euro ausgestatteten Sofortausschüttungsprogramm des Bundes zur Unterstützung von Schülern in Corona-Zeiten hätten die Schulträger inzwischen rund 24 500 mobile Endgeräte beantragt. 9,8 Millionen Euro seien bewilligt, sagte Schmidt. Das Land gibt zu den abgerufenen Mitteln mindestens zehn Prozent dazu. Ziel des Programms ist es, dass möglichst viele Schüler von zu Hause aus digital am Unterricht teilnehmen können, wenn der normale Schulbetrieb wegen der Pandemie ausgesetzt werden muss.

«Aufgrund der Corona-Krise war die Antragstellung etwas ins Stocken geraten», sagte Schmidt. «Jetzt können diese aber schneller gestellt werden.» Der Grund: Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) habe sich als Präsidentin der Kultusministerkonferenz erfolgreich bei Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) dafür eingesetzt, dass die Medienkonzepte der Schulen nachgereicht werden dürften.

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