Nach Zugunglück: Etwa 7.000 Quadratmeter Erdreich müssen ausgetauscht werden

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Foto: dpa

Mit Kränen hat die Deutsche Bahn in der Nacht zum Freitag die letzten drei Waggons eines nahe Koblenz entgleisten Güterzugs geborgen.

Die Waggons seien «aufgegleist», also für den Abtransport aufgestellt worden, sagte eine Frankfurter Bahnsprecherin am Morgen. Nun solle die Unfallstelle im Bahnhof Niederlahnstein aufgeräumt werden. Erst danach könne man die Schäden am sogenannten Oberbau begutachten. Dieser wird aus Gleisbett und Gleisen gebildet.

Bei der Entgleisung des Güterzugs waren am Sonntagabend sieben Waggons umgestürzt und teils ineinander verkeilt liegengeblieben. Nach Angaben der Bundespolizei waren bei dem Unfall bis zu 150 000 Liter Diesel ausgelaufen. Jeder der insgesamt 18 Kesselwagen eines privaten Bahnunternehmens hatte demnach bis zu 60 000 Liter des Kraftstoffs geladen. Etwa 7000 Quadratmeter Erdreich müssen nun ausgetauscht werden, der Aushub soll nach Angaben der Bahnsprecherin an diesem Wochenende stattfinden.

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