Rotlicht-Sünder geht’s an den Kragen: Stadt Trier kauft Ampelblitzer

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Foto: dpa-Archiv

TRIER. Der Verkehrsausschuss der Stadt Trier hat in einer Sitzung beschlossen, drei neue Blitzer anzuschaffen, die an Ampeln in Trier fest installiert werden.

Das rheinland-pfälzische Innenministerium hatte der Stadt Trier unlängst erlaubt, neben Geschwindigkeitskontrollen auch Rot-Licht-Verstöße zu ahnden. Bisher war hierfür die Polizei alleine zuständig.

Die Blitzer sollen an Ampeln an Unfallschwerpunkten installiert werden, an denen es durch Rot-Licht-Sünder besonders häufig zu Unfällen kommt.

Die Installation der Ampelblitzer in Trier ist für 2021 geplant. Weiterhin beschloss der Trierer Verkehrsausschuss noch die Anschaffung eines neuen Blitzerfahrzeugs und die Erneuerung des mobilen Blitzers (Enforcement Trailer).

20 KOMMENTARE

  1. Natürlich geht es nur um die Verkehrssicherheit. Komisch, dass man „blitzartig“ solche Geräte installieren will…..und noch einige andere. Nein, es geht der Stadt doch nicht um die damit generierten Einnahmen. Niemals. Es geht ausschließlich um die Sicherheit im Strassenverkehr.

  2. Danke, wurde Zeit.
    An dieser Stelle sei es zu erwähnen das die Radfahrer auch geahndet werden müssen. Auch für die gilt die StVO

    • Da gebe ich Ihnen recht, die Radfahrer gehören auf die Radwege, und nicht auf die Straße, geschweige Bundesstraßen. Die werden genutzt, da die Radfahrer Reifenpannen meiden wollen, Aussage eines Radfahrer, den ich angetroffen habe. Und am besten fährt man noch nebeneinander.

  3. Typisch Trier: In der Ampel-„Steuerung“ misst man sich mit Ouagadougou und Limpukistan – beim Thema Gebühren kann man Weltklasse. 700 Mio. Schulden kommen nicht von ungefähr.

  4. Endlich, darauf haben wir lange gewartet. Jeder kann es selbst bestimmen, ob er die Strafe zahlen möchte. Es gibt keinen Grund bei Rot über eine Ampel zu fahren. Also keine Aufregung, sondern einfach an die Regeln halten. Das sollte auch für die Radfahrer gelten. Die kennen ja meist die StVO überhaupt nicht.

  5. Der Verfolgungswahn der Stadt wird immer schlimmer.
    Besser die HiPo`s nachts im Stadtgebiet einsetzen, um die Frauen (und Männer) auf dem Heimweg
    vor Schlägern und Räubern zu schützen. Aber das bringt nichts in die Kasse.
    Ich fand es gut, dass die HiPo`s mehr wegen Corona eingesetzt werden mussten, als immer nur „blitzen“.

  6. Lokalo Kommentare amüsieren mich.
    Lauter Hohlbrote!
    Wer bei Rot über die Ampel fährt, gehört bestraft.
    Nicht weil es Geld in die städtischen Kassen spült, sondern weil andere Verkehrsteilnehmer gefährdet werden. Punkt.
    Wenn sich einer um die Sicherheit in der Nacht sorgt, kann er sich ja auf den Weg machen und gegebenenfalls die Polizei rufen.
    Wenn die Stadt dafür Personal zur Verfügung stellt, wird wieder wegen der Kosten geweint.

  7. @Wenn sich einer um die Sicherheit in der Nacht sorgt, kann er sich ja auf den Weg machen und gegebenenfalls die Polizei rufen.

    So viel zu Hohlbroten, was immer das ist. 😁

  8. Ich würde erst mal alle Kommentare lesen, um zu verstehen worauf ich hinaus wollte und dann würde ich den Zusammenhang im ganzen „Zitieren“.
    Aber wie gesagt, es amüsiert mich.

  9. Jaja, die blsen Radfahrer – ein enormes Risiko, wenn man sich im 30cm-Abstand an denen vorbeischieben muss. Und dann erlauben sich manche sogar, als Verkehrsteilnehmer am Verkehr teilzunehmen. Unglaublich. Manche sind sogar sauer, dass die auf die Straße müssen, nur weil ihr Fahrradweg zugeparkt ist – aber man muss ja auch parken. Die Parkplätte sind oft mehrere Meter entfernt- unzumutbar!

  10. Als Teilnehmer am Verkehr berichte ich Folgendes:“ Ja oft fahre ich bei Gelb noch über die Ampel aber meist fährt hinter mir noch einer mit, bei Rot, meistens sogar, ich fahre Motorrad, würde ich halten dann kracht mir einer hinten rein, hier denke ich an meine Gesundheit. Aber was Radfahrer abziehen, das ist der Horror und Wahnsinn. Für gefühlte 90 % gibt es keine StVO. In der Anonymität lässt es sich fahren, wie man will. Hier hervorheben, im negativen Sinne „Kurierfahrer einer Apotheke in TR Süd“ Ich erspare mir Einzelheiten aber in Trier herrscht Anarchie fahrradfahrender Klientel und die gefährden sich und uns alle. Würde ein Autofahrer so fahren wie 90% der Radfahrer wäre unsere Polizei mit der Unfallaufnahme hoffnungslos überfordert. Sie würde kollabieren. Ich bitte hier um mehr exekutive Massnahmen!!!!

  11. @ Hotriguez – zu „lauter Hohlbrote“ und…… „kann ggf. die Polizei rufen“
    Auch „Windsinger“ hat erkannt, welch „geistiges Niveau“ es ist, so etwas zu schreiben.
    Auf dieser Basis diskutiere ich nicht mehr.

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