„Nachhaltig neu aufstellen“: Villeroy und Boch baut weltweit 200 Stellen ab

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Foto: dpa-Archiv

METTLACH. Der Keramikhersteller Villeroy und Boch wird weltweit 200 Stellen abbauen, davon die Hälfte in Deutschland. Betroffen seien vor allem die Verwaltungsbereiche, sagte eine Sprecherin des Unternehmens am Mittwoch im saarländischen Mettlach.

Der Stellenabbau solle «möglichst sozialverträglich und in enger Abstimmung mit den Betriebsräten» erfolgen. Das Unternehmen beschäftigt nach eigenen Angaben rund um den Globus rund 7500 Menschen – etwa 1900 davon im Saarland. Zuvor hatten verschiedene Medien über die Pläne berichtet.

Der Stellenabbau stehe in Zusammenhang mit einem «umfassenden Transformations- und Effizienzprogramm», das bereits Anfang Februar angekündigt worden sei. Damit wolle man sich in digitalen Zeiten «nachhaltig wettbewerbsfähig» aufstellen, hieß es. Die Corona-Pandemie spiele «sicher eine Rolle als Katalysator», sei aber «nicht der Auslöser», sagte die Sprecherin.

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