1. FCK: Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eröffnet

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Symbolbild / dpa

KAISERSLAUTERN. Das Amtsgericht Kaiserslautern hat das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung des viermaligen deutschen Fußball-Meisters 1. FC Kaiserslautern eröffnet. Dies teilte der Drittligist am Dienstag mit.

Das Gericht setzte für den 29. Oktober eine Gläubigerversammlung unter der Leitung des zuständigen Richters fest. Dann sollen die Gläubiger über den erarbeiteten Insolvenzplan des FCK entscheiden. Als Sachwalter wurde vom Amtsgericht der Rechtsanwalt Andreas Kleinschmidt bestellt.

Die mit über 20 Millionen Euro verschuldeten Pfälzer hatten am 15. Juni den Antrag auf die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Im Laufe des vorläufigen Verfahrens habe der Verein den Insolvenzplan konzipiert, sagte Kaiserslauterns Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt. «Der Insolvenzplan liegt den Mitgliedern des vorläufigen Gläubigerausschusses bereits in einer vorläufigen Version zur weiteren Abstimmung vor», sagte der 51-Jährige.

Zudem wurde der Investorenprozess weit vorangetrieben. Die Roten Teufel hatten sich Ende Juli für eine regionale Investorengruppe entschieden, die den finanziell angeschlagenen Traditionsverein laut Medienberichten mit acht Millionen Euro unterstützen will. Der FCK machte zu der Summe bisher keine Angaben.

Der sportliche Betrieb wird ungeachtet des Insolvenzverfahrens fortgesetzt. Kaiserslautern empfängt am 13. September den Zweitligisten Jahn Regensburg zum Erstrundenspiel im DFB-Pokal und eröffnet am 18. September mit einem Heimspiel gegen Zweitliga-Absteiger Dynamo Dresden die Drittliga-Saison 2020/21.

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