„Bauernfeindliche und industriehörige Agrarpolitik“ – Proteste bei EU-Treffen in Koblenz

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Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau e.V. via Facebook

KOBLENZ. Demonstranten haben viele hundert leere Weinflaschen aus Protest gegen die EU-Agrarpolitik auf den Boden nahe dem Treffen der EU-Agrarminister in Koblenz gekippt.

Dieser Scherbenhaufen sei ein Sinnbild für die «bauernfeindliche und industriehörige Agrarpolitik» in der Europäischen Union, teilte das Bündnis «Wir haben es satt!» bei der Aktion am Dienstag mit.

«Höfesterben, Tierfabriken, Umweltprobleme – die Politik schaut sich die Krisen in der Landwirtschaft seit Jahren tatenlos an und sorgt mit fehlgeleiteten Subventionen sogar noch für ihre Verschärfung, kritisierte das Bündnis, in dem sich nach eigenen Angaben rund 60 Organisationen zusammengeschlossen haben. Nötig sei eine radikale Wende hin zu «mehr bäuerlicher und ökologischer Politik». Die dreitägige informelle Zusammenkunft der EU-Agrarminister sollte am Dienstag enden. (dpa)

1 KOMMENTAR

  1. Ich war am Sonntag mit einigen Parteifreunden der ÖDP dort.
    Während der gesamten Demo herrschte eine friedlich – fröhliche Stimmung.
    Dass sich alle an die Auflagen hielten, war selbstverständlich.
    Allerdings fürchte ich, dass Frau Klöckner mal wieder gar nichts verstanden hat und dass sich kaum was ändern wird.
    Es wird wohl wieder bei Absichtserklärungen, die eher nicht umgesetzt werden, bleiben.
    Doch dies wird nicht der letzte Protest gewesen sein.

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