Polizei Bitburg: Zahlreiche Rauschgiftfunde und zugedröhnte Fahrer am Wochenende

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Symbolbild; Foto: dpa

Am vergangenen Wochenende musste die Polizeiinspektion Bitburg im Rahmen ihrer Verkehrsüberwachungsmaßnahmen und starken Präsenz im gesamten Dienstgebiet sieben berauschte Fahrzeugführer aus dem Verkehr ziehen und in fünf Fällen mutmaßliche Betäubungsmittel sicherstellen.

Der ausführliche Bericht der Polizei:

Bereits am Freitagabend wurde ein 31-jähriger Autofahrer in Echternacherbrück unter Alkoholeinfluss gestoppt. Der Atemalkoholwert lag deutlich über dem erlaubten Wert. Die Fahrt endete ungeplant.

In der Nacht zum Samstag wurde ein 28-jähriger Mann ebenfalls in Echternacherbrück kontrolliert. Hierbei fiel den Beamten deutlicher Marihuanageruch auf. Im Zuge der Überprüfung der Person konnte eine geringe Menge, augenscheinlich Marihuana, aufgefunden und sichergestellt werden.

Am Samstagabend wurde einer Vielzahl an Bürgerbeschwerden über Vandalismus und Ruhestörungen im Waisenhauspark in Bitburg nachgegangen. Eine offensive Bestreifung der Parkanlage führte zur Ahndung von einem Verstoß gegen das von der Stadt Bitburg erlassene Glasverbot sowie bei zwei Heranwachsenden zum Auffinden von mutmaßlichen Betäubungsmitteln aus der Stoffgruppe der Cannabisprodukte. Die rauchbereiten Joints sowie weitere 10 Gramm der Rohsubstanz wurden sichergestellt, entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet.

In Körperich fiel am Abend ein 20-jähriger Fahrzeugführer auf, der augenscheinlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Für ihn endete die Fahrt und es folgten strafprozessuale Anschlussmaßnahmen.

Ebenfalls am Samstagabend fiel ein 32-jähriger Autofahrer in Bitburg auf, der augenscheinlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Zudem war dieser nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Beim Mitfahrer konnte zudem eine geringe Menge mutmaßlicher Betäubungsmittel, diesmal aus der Stoffgruppe der Amphetamine, aufgefunden und sichergestellt werden.

In der Nacht zum Sonntag stellte sich bei einer Verkehrskontrolle in Echternacherbrück heraus, dass der 49-jährige Autofahrer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Auch hier endete die Fahrt ungeplant.

Nur wenige Minuten später musste eine 41-jährige Autofahrerin ebenfalls in der Ortslage Echternacherbrück aus dem Verkehr gezogen werden. Es ergaben sich Hinweise auf eine Alkoholisierung. Der Atemalkoholwert überstieg den erlaubten Wert deutlich.

Am Sonntagnachmittag meldeten mehrere Zeugen per Notruf einen unsicher geführten PKW in Bitburg. Eine sofort entsandte Streife konnte den Fahrer stellen und einer Kontrolle unterziehen. Hierbei wurde eine erhebliche Alkoholbeeinflussung festgestellt. Der Atemalkoholwert lag deutlich über einem Promille.

Ebenfalls am Sonntagnachmittag wurde ein Heranwachsender in der Ortslage Speicher kontrolliert. Im Zuge der Überprüfung konnte eine geringe Menge mutmaßlicher Betäubungsmittel aus der Stoffgruppe der Amphetamine aufgefunden und sichergestellt werden.

Am Sonntagabend dann wurde ein 37-jähriger Autofahrer in Oberweis gestoppt. Dieser stand augenscheinlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und war auf Grund von ähnlich gelagerten Sachverhalten nicht mehr im Besitz einer Fahrerlaubnis.

Ebenfalls am Sonntagabend ergab sich bei einer 32-jährigen Autofahrerin im Großraum Körperich der Verdacht auf eine Betäubungsmittelbeeinflussung. Im Zuge der weiteren Kontrolle konnte zudem eine geringe Menge an mutmaßlichen Betäubungsmitteln aufgefunden und der entstandene Verdacht erhärtet werden.

In allen geschilderten Fällen wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet, strafprozessuale Maßnahmen zur Beweissicherung durchgeführt und bei den verkehrsrelevanten Sachverhalten die Weiterfahrt zum Schutz der Allgemeinheit unterbunden.

Zudem konnten zwei weitere Fahrten unter Alkoholeinfluss durch polizeiliche Präsenz und präventives Einschreiten verhindert werden.

4 KOMMENTARE

  1. Diese und noch viel mehr Kontrollen sind absolut notwendig. Es sind zu viele Menschen unterwegs, die unverantwortlich und rücksichtslos handeln. Gerade im Straßenverkehr fühlt man sich immer unsicherer. Ohne Führerschein, unter Alkohol und Drogen sind für mich derzeit zu viele Fahrer unterwegs. Hier hilft nur konsequentes Handeln von Polizei und aufmerksamen Bürgern.

  2. Alkohol und Koffein sind komplett zu verbieten. Koffein tötet, in Deutschland sind schon mehrere Jugendliche gestorben, als sie für eine Mutprobe mehrere Energydrinks auf ex tranken. Alkohol und Koffein generell mit drakonischen Strafen bewähren, JETZT!

    • Was für ein absoluter Schwachsin. Ich trinke seit mehr als 40 Jahren etwa 2 Liter starken, koffeinhaltigen Kaffee und erfreue mich in meinem Rentnerleben bester Gesundheit. Und was Alkohol betrifft; seit tausenden von Jahren konsumiert die Menschheit diesen Stoff. Ohne dass sie ausgestorben ist. Und wer damit nicht umgehen kann sollte es ganz lassen oder entsprechende Hilfe in Anspruch nehmen.

  3. Alkohol und Drogen haben in Straßenverkehr nichts zu suchen. Aber was ist mit den Fahrzeugführern die selbst nüchtern mit dem Verkehr komplett überfordert sind? Was ist mit denen die meinen die Straße gehört ihnen? Ampelschläfer, Parklegasteniker, Blinkgegner usw. ?

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