Bissige Besucher: Die Hauswinkelspinne krabbelt in unsere Wohnungen

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Foto: dpa-Archiv

REGION TRIER. Sie sind groß und können sogar beißen: Hauswinkelspinnen werden durch die Temperaturwechsel dieser Tage wieder in unsere Haushalte gelockt und suchen wieder nach einem warmen, trockenen Plätzchen.

Sinken wie jetzt am Ende des Sommers die Temperaturen in der Region, taucht sie wieder häufiger in den Wohnungen und Kellern auf: Die Hauswinkelspinne sucht wieder Zuflucht in warmen Häusern und und Wohnungen.

Deshalb werden Sie demnächst wohl öfter auf die rund zehn Zentimeter großen Krabbeltiere treffen, die sich durch Ritzen in Türen und Fenstern in das traute Heim begibt.

Mit ihrem großen Korpus sorgt sie schon für etwas mehr Schrecken unter den Hausbewohnern als der Weberknecht. Dieser kann bis zu zwei Zentimeter groß werden. Obendrein kann die Hauswinkelspinne auch zubeißen, wenn sie sich bedroht fühlt. Der Biss ist zwar nicht gefährlich für den Menschen, kann jedoch zu leichtem Brennen oder Rötungen auf der Haut führen.

Sie taucht in Badezimmern, aber auch in Wohn- und Schlafbereichen auf. Im Herbst ist Paarungszeit für die Winkelspinne. Deshalb sucht sie sich jetzt vermehrt „warme Plätzchen“ in den Wohnungen.

So wird man die Spinnen los

Wer den Besuch nicht haben will, dem raten Experten von NABU dem Krabbeltier ein Glas überzustülpen und dann ein Blatt Papier vorsichtig unterschieben und die Spinne ins Freie entlassen. Spinnen sollten auf keinen Fall mit dem Staubsauger eingefangen werden, denn für das Tier ist es ein qualvoller Tod.

Wer eine halbwegs spinnenfreie Wohnung haben möchte, dem hilft Lavendel. Die Spinnen mögen den Geruch nicht. Auch Duftkerzen und Aromaöle halten die Tiere von den Räumen fern. Die Spinnen sind bei dem Geruch von Minze und Zitrusöl nicht besonders erfreut.

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