„Derzeit nicht notwendig“: Dreyer gegen allgemeine Maskenpflicht am Arbeitsplatz

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Foto: dpa-Archiv

MAINZ. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) lehnt eine allgemeine Maskenpflicht am Arbeitsplatz ab. Schon jetzt gebe es für viele Beschäftigte die Pflicht, einen Mund- und Nasenschutz zu tragen, etwa bei körpernahen Dienstleistungen, im Einzelhandel und Gastronomie, sagte Dreyer am Montag dem SWR.

«Ich glaube, dass es derzeit keine Notwendigkeit gibt, pauschal an jedem Arbeitsplatz die Maskenpflicht einzuführen», sagte sie zu der von CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer angestoßenen Diskussion.

Die derzeitige Regelung funktioniere gut. «Das heißt aber nicht, dass morgen eine Situation eintreten kann, wo man an der einen oder anderen Stelle am Arbeitsplatz» darüber nachdenken müsse, ob das Tragen einer Maske sinnvoll sei.

Mit Blick auf die für Donnerstag geplante Videokonferenz der Ministerpräsidenten der Länder mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte Dreyer, sie sei optimistisch, dass es bei diesem Thema eine einheitliche Regelung geben werde. Die Zeichen seien positiv, erklärte sie. Wichtig seien auch gemeinsame Lösungen bei den Themen Großveranstaltungen und Teststrategie.

2 KOMMENTARE

  1. Das wäre ja mal was positives, sonst müssten die Pflegekräfte in einer Klinik auch mit Maske rum laufen,
    am schlimmsten trifft es die Nachtwachen, die 10 Std. ausharren müssen. Habe selbst 20 Jahre in einer Klinik
    gearbeitet. Im psychiatrischen Bereich wäre es am schlimmsten, da man mit Gefahrensituationen zu tun hat.
    Man darf ja sogar keine Eheringe etc. tragen.

  2. Im Gegensatz dazu, zu Hr.Spahns Pläne, die Teststationen aufzuheben, wer aus einem Risikogebiet kommt, sich testen zu lassen auf eigene Kosten, bei positiv 14 Tage Quarantäne. Das macht kein Arbeitgeber mit. Da müsste man Urlaub plus einplanen, da man nie weiß, wann nur die Deutsche Regierung ein Land zum Risikogebiet erklärt. Schlecht für den Urlauber und vor allem die Reisebranche, noch mehr Pleiten und ggf. Entlassungen.

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