Verhinderung zweiter Lockdown: AKK will erweiterte Maskenpflicht am Arbeitsplatz!

2
Oliver Dietze // dpa

Offiziell steigenden Infektionszahlen haben in Deutschland eine hitzige Debatte ausgelöst: Brauchen wir eine erweiterte Maskenpflicht um möglicherweise einen zweiten Lockdown zu verhindern? Wenn es nach der Bundesverteidigungsministern, Annegret Kramp-Karrenbauer gehen soll, ja!

AKK hatte in der Zeitung „Welt am Sonntag“ von einer bundesweiten Maskenpflicht am Arbeitsplatz gesprochen, die ein Schritt sein könne, die Schließung ganzer Branchen zu verhindern könnte. Auch Bayerns Ministerpräsident Söder kündigte im Deutschlandfundk an die Maskenpflicht „in den nächsten ein, zwei Monaten vielleicht noch zu verstärken“.

Kritik an einer „erweiterten Pflicht“ kommt beispielsweise vom DGB, welcher von einer „billigen Maskenlösung“ spricht.

2 KOMMENTARE

  1. Hier ein paar Fakten aus dem Arbeitschutz (DGUV-Regel 112-190). Gegen Viren schützen nur FFP3-Masken. Eine Tragedauer von 120 Minuten sollte nicht überschritten werden, danach hat eine obligatorische Erholungsdauer zu folgen. Je nach Schadstoffbelastung, Umgebungsbedingungen, Verkeimung etc. kann schon nach 40 Minuten die Durchbruchszeit überschritten werden. Masken gegen eine biologische Gefährdung dürfen prinzipiell nur einmalig verwendet werden. Fazit: Selbst wenn wir die gesamte Bevölkerung zum Schutz vor Atemwegsinfektionen mit FFP3-Masken ausrüsten würden, würde dies wegen der o.g. Durchbruchszeit nichts nützen.
    Laut Schäuble geht es auch nicht um die Volksgesundheit: „Der Widerstand gegen Veränderungen wird in der Krise geringer. Wir können die Wirtschafts- und Finanzunion, die wir politisch bislang nicht zustande gebracht haben, jetzt hinbekommen.“

  2. Ich bezahle den Transport von AKK und unserem sogenannten Wirtschaftsminister Altmaier
    in das Saarland, und mögen sie in Frieden uns in Ruhe lassen. 😁

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.