Nach Kritik: Schulbusverkehr soll ab Montag besser werden

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Foto: Facebook Post (J.F.)

MAINZ. Nach Angaben des Verbandes Mobilität und Logistik Rheinland-Pfalz kann die angekündigte Busbörse den Schulbusverkehr schon ab nächster Woche entzerren. «Es fehlen noch die finalen operativen Absprachen mit dem Land, aber dann könnten wir am Montag starten», sagte Geschäftsführer Guido Borning am Freitag. «Die Grundlagen sind geschaffen.»

Der Verband habe die Kapazitäten seiner Mitglieder abgefragt und könne zurzeit 170 Busse stellen. Die Kapazität ließe sich bei Bedarf auch noch steigern, sagte Borning. «Ich denke 250 bis 300 Busse können wir zur Verfügung stellen. Wir könnten im ländlichen Raum auch mit Kleinbussen fahren.»

Der Verband fungiere bei der Bus-Börse als Vermittler. «Kommunen überprüfen ihren Bedarf und fragen dann bei uns an», sagte Borning. Man prüfe dann, wo im Bundesland noch Kapazitäten bei Busunternehmen frei seien und gebe die Kontaktdaten weiter. Dadurch sollen nicht genutzte Reisebusse für die Schülerbeförderung eingesetzt werden. Die Idee für eine Bus-Börse bestehe schon länger, sagte Borning. Durch die Corona-Pandemie sei die Diskussion noch mal angefacht worden.

Am Donnerstag hatten die rheinland-pfälzische Staatskanzlei und das Verkehrsministerium angekündigt, Kreise und Kommunen bei der Bestellung zusätzlicher Fahrzeuge für den Schulverkehr zu unterstützen. Bis zu 250 Busse werde das Land mit bis zu 90 Prozent finanzieren. Das Land will damit volle Schulbusse während der Corona-Pandemie verhindern.

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