Großkontrolle in der Donnerstagnacht in Trier: Tuner, Poser und Alkohol im Visier der Polizei!

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Foto: Polizei Trier

TRIER. Wie das Polizeipräsidium Trier mitteilt, führte die Polizeiinspektion Trier in Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt in der gestrigen Nacht von Donnerstag, den 20. August, auf Freitag, den 21. August, mehrere Verkehrskontrollen im Stadtgebiet durch.

Gemäß der ausgearbeiteten Einsatzkonzeption zur Bekämpfung der Tuning- und Autoposerszene konnten bei Kontrollen im Bereich der Konrad-Adenauer-Brücke an 7 Fahrzeugen Mängel festgestellt werden. Bei einer Fahrzeugüberprüfung konnte sogar ein Erlöschen der Betriebserlaubnis festgestellt werden. Die Fahrer und teilweise Halter müssen nun mit einem Bußgeld rechnen. Weiterhin zeigte ein Autofahrer Anzeichen eines zeitnahen Betäubungsmittelkonsums, bei ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Zudem war ein Mofa mit deutlich zu hoher Geschwindigkeit unterwegs. Das Mofa wurde sichergestellt, den Fahrer erwartet eine Anzeige wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis.

Einem Fahrzeugführer wurde die Weiterfahrt untersagt, da dieser einen Alkoholwert zeigte, der zwar nicht strafbar war, jedoch in den Grenzbereich zu steigen drohte. Ein Autofahrer war nicht angegurtet. Insgesamt wurden hier 46 Fahrzeuge kontrolliert. Der Messtrupp der Stadt Trier verzeichnete 60 Geschwindigkeitsverstöße, der Höchstwert betrug 78 km/h. Unabhängig vom oben genannten Kontrollanlass konnten bei einer weiteren Kontrollphase in der Zurmaiener Straße bei einem Fahrzeugführer ein zeitnaher Drogenkonsum festgestellt werden.

Den Fahrer erwartet eine Anzeige, der Führerschein und Fahrzeugschlüssel wurden vor Ort durch die Polizei sichergestellt, auch bei diesem Fahrzeugführer wurde eine Blutprobe entnommen.

An insgesamt 12 Fahrzeugen wurden Mängel festgestellt, die Fahrzeugführer bzw. Halter müssen diese in den nächsten Tagen beheben lassen. Ein Fahrzeugführer führte einen nicht mehr zugelassenen PKW mit nicht dazugehörigen Kennzeichen, ihn erwarten mehrere Ermittlungsverfahren. Insgesamt wurden hier 57 Fahrzeuge kontrolliert.

8 KOMMENTARE

  1. Endlich wird gezielt kontrolliert, fast jede Nacht kann man im Aveler Tal die Lärmbeschallung von solchen Posern geniessen, es wird Zeit dass die Polizei gezielt dagegen vorgeht. Man sollte dazu auch in einigen Strassen Geschwindigkeitskontrollen durchführen.
    Ein Bussgeld für Verstöße im Tuning ist viel zu milde, in anderen Ländern werden solche Fahrzeuge beschlagnahmt.

  2. Die würden ihre Mitarbeiter besser mal im Palastgarten postieren , dort kommt es nämlich in letzter Zeit öfters mal zu „Niederschlägen“ ! Aber von den Straftätern die dort ihr Unwesen treiben kann man leider keine Bußgelder kassieren .Das macht die Sache dann schon wieder uninteressant .

    • ach jottpee….wie leicht man dich auch unter falschem Namen über deine peinliche Orthographie aufspüren kann, sollte dir wirklich langsam zu denken geben….

      • Wenn die Orthographie das einzige ist worüber du dich aufregst , sind wir ja beruhigt ! Mich regt es auf das massenhaft Hochkriminelle ungestört bei uns ihr Unwesen treiben und die Polizei dem nichts entgegen setzt ! Stattdessen fahren sie ständig Grossaufgebote um frisierte Mofas aus dem Verkehr zu ziehen ! Einfach lächerlich

        • So sieht es aus. Weil man genau gegen diese Klientel nichts entgegen zu setzen hat, deswegen werden die Schwerpunkte anders gesetzt: am Ende hat man ja was getan. Lächerlich

  3. Schön und gut solche Raser-Kontrollen. Ein Schwerpunkt wurde/wird jedoch ausgelassen, nämlich mitten in der City das Margaretengässchen zwischen Sparkassen-Ecke und Ecke Kaufhof.
    Praktisch täglich finden hier in den frühen Abendstunden Beschleunigungsrennen statt, wobei die Fahrer mit Bleifuß und absichtlichen Fehlzündungen auf ihre getunten Luxuskarossen aufmerksam machen.
    Erst vor wenigen Tagen wurde ein Auffahrunfall ganz knapp verhindert, als ein Raser mit mindest. 75 km/h auf die rote Ampel Ecke Kaufhof zu raste und den haltenden Vordermann nur durch eine Vollbremsung knapp verfehlte.
    Zahlreiche Beschwerden scheinen bis dato ungehört zu bleiben.

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