Mehr Fahrzeuge sollen volle Schülerbusse verhindern: Land gibt Geld

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Foto: Facebook Post (J.F.)

MAINZ. Um volle Schulbusse in Rheinland-Pfalz in der Corona-Pandemie zu verhindern, unterstützt das Land Kreise und Kommunen bei der Bestellung zusätzlicher Fahrzeuge.

Über eine zentrale Bus-Börse sollten die landesweit zur Verfügung stehenden Busse dort eingesetzt werden, wo es nötig sei, kündigten Staatskanzlei und Verkehrsministerium am Donnerstag in Mainz an. Bis zu 250 Busse werde das Land mit bis zu 90 Prozent finanzieren. Das geschehe auch mit Blick auf die Sorgen von Eltern und Schülern vor einer Infektionsgefahr in überfüllten Schulbussen.

«Wir sind bereit, gemeinsam mit den Aufgabenträgern und den Verkehrsunternehmen für Entlastung zu sorgen», teilten Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) und Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) mit. Den Angaben zufolge wurden in Kooperation mit dem Verband Mobilität und Logistik Rheinland-Pfalz schon mehr als 170 Fahrzeuge, meist Reisebusse, ausgeguckt, die zusätzlich im Schülerverkehr zum Einsatz kommen könnten. Laut Verkehrsministerium sind derzeit 15 Fälle bekannt, in denen über zu geringen Platz in Bussen geklagt worden sei.

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