„Werden um Airbase Spangdahlem kämpfen“: Truppenabzug erneut kritisiert

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Foto: dpa-Archiv

MAINZ/SPANGDAHLEM. Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz (SPD) hat den von der US-Regierung angekündigten Truppenabzug vom Militärflugplatz Spangdahlem in der Eifel erneut kritisiert. Die Air Base sei einer der modernsten Luftwaffenstützpunkte weltweit, sagte er am Mittwoch bei einer Anhörung im Innenausschuss des Landtags.

Die US-Pläne nannte er einen „Schlag ins Gesicht der vielen deutschen Mitarbeiter“ auf dem Stützpunkt. „Wir werden weiter für den Standort kämpfen“, sagte er. Die Landesregierung stehe in engem Kontakt zu den in Rheinland-Pfalz stationierten US-Streitkräften.

Ende Juli hatten die USA angekündigt, die in Spangdahlem stationierte F-16-Kampfjetstaffel nach Italien verlegen zu wollen. Davon könnte rund die Hälfte der rund 4000 US-Soldaten betroffen sein, die auf der Air Base stationiert sind. Die Angehörigen eingerechnet leben und arbeiten fast 11 000 Menschen auf dem Stützpunkt.

3 KOMMENTARE

  1. Einerseits ist es natürlich eine Sauerei was da Trump da veranstaltet, hängen da ne Menge Arbeitsplätze dran…
    ANDERERSEITS…
    Wäre endlich mal Schluss mit den nervigen Fliegern! Ich wohne in Trier-Biewer… Fast jeden Tag hört man sie. Rekord war letzte Woche mit 7(!!!) Überflügen!
    Das kann es ja auch nicht sein!

  2. So, sehr interessant.
    Jetzt kämpft Lewentz für den Erhalt der Airbase Spangdahlem.
    Von einem Kampf für mehr Ruhe in der Luft habe ich bisher noch nichts gehört.
    Was sich in den letzten Monaten hier abgespielt hat, ist Terror aus der Luft.
    Aber davon noch nicht genug.
    Jetzt hat man auch noch die israelische Luftwaffe eingeladen, sich hier auszutoben.
    Kein Wort mehr von den Abstürzen, der Gefährung der Dörfer in der unmittelbaren Nähe von
    Spangdahlem.
    Man hört immer nur das gebetsmühlenartige Leiern von Arbeitsplätzen und Wirtschaftskraft.
    Erstens werden eh nicht alle US-Soldaten Spangdahlem verlassen.
    Zweitens ist am Beispiel der Konversion in Trier zu zeigen, wie Hunderte von Arbeitsplätzen entstanden sind durch den Abzug der Franzosen. Seiner Zeit waren bis zu 21.000 französische Soldaten in
    Trier stationiert. Ohne ihren Abzug gäbe es keinen Wissenschaftspark, keine
    Landesgartenschau und keine große Anzahl freiwerdender Wohnungen in ganz Trier.
    Trier- Nord, Feyen, Moselufer etc.
    Zwar ist für viele Beschäftigte bei der Airbase ein Teilabzug schlimm.
    Aber hört man nicht laufend von Fachkräftemangel und der ganz wichtigen Förderung des
    Eifeltourismus. Ohne jeden Zweifel wichtig für die Gastronomie und Hotellerie des Landes.
    Mein Vorschlag für eine PR- Offensive.
    “ Kommen sie in die Eifel, genießen sie Ruhe und Erholung.
    Tragen sie neben Maske einen Gehörschutz,
    schützen sie sich vor herumfliegenden Flugzeugteilen.
    Und wenn sie auf einen freilaufenden Wolf treffen,
    bleiben sie ruhig und gelassen. Er tut nichts.“
    Bei Beschwerden wenden sie sich an Minister Lewentz.
    Er wird für sie kämpfen.

  3. @„Werden um Airbase Spangdahlem kämpfen“

    Mal gespannt, wie die Wattebäusche aussehen werden.

    Mit Flugplätzen hat es der Lewentz es ja nicht so. 😉

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