Einkäufe vor die Füße geworfen: Maskenverweigerer rastet aus und rast in Graben

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Foto: Polizei

SPEYER. Ein 61 Jahre alter Mann hat die Filialleiterin eines Lebensmitteldiscounters in Speyer beleidigt und anschließend einen Verkehrsunfall mit etwa 20 000 Euro Schaden verursacht.

Verletzt wurde niemand, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Der Mann kaufte demnach am Dienstagnachmittag ohne Mund- und Nasenschutz bei dem Lebensmitteldiscounter ein. Als er von der Filialleiterin auf die Maskenpflicht hingewiesen und gebeten wurde, eine solche aufzuziehen, weigerte er sich. Daraufhin wurde er laut Polizei des Marktes verwiesen.

Hierüber regte sich der Mann derart auf, dass er der Filialleiterin seine Einkäufe «vor die Füße warf», wie es hieß, sie beleidigte und wutentbrannt das Geschäft verließ. Anschließend fuhr er beim Ausparken mit seinem Auto in einen hinter dem Parkplatz gelegenen Abwassergraben. An dem Fahrzeug entstand nach Polizeiangaben ein Schaden von etwa 20 000 Euro. Das Auto musste mit einem Kran aus dem Graben geborgen und abgeschleppt werden. Den Mann erwartet nun ein Strafverfahren wegen Beleidigung.

7 KOMMENTARE

  1. Unbegreiflich, wir haben als einzige „Einschränkung“ eine Maske beim Einkaufen etc. bzw ÖPNV zu tragen und Abstand zu halten und trotzdem machen manche so ein geschiss daraus. Wahrscheinlich jemand vom Stamm ich bin dagegen und zwar grundsätzlich und gegen alles.

    • ja, die berufs-wehleidigen Männer in der Midlife-Crisis und Aufwärts, die sich in ihrer ekelhaften Selbstgerechtigkeit als Revoluzzer verstehen, in einer Linie mit Gandhi und der friedlichen Revolution in der DDR, weil sie keinen MNS tragen wollen. Das ist eigentlich schon pathologisch, wenn man es näher betrachtet…

    • Gestern bei Illner, auf die Frage „Warum werden Szenarien an die Wand gemalt?“ kam Malu dann zurück, nachdem sie den Faden verloren hatte. Damit wir „gemeinsam und einheitlich“, sagte sie. Soll heißen: Der Teufel wird an die Wand gemalt, damit die Leute brav folgsam bleiben und nicht aufbegehren.

      Woanders kam im ARD: „Je mehr Menschen in der Öffentlichkeit jetzt Masken tragen, desto normaler wird es für alle“, sagt der „Fernsehmoderator, Arzt, Kabarettist und Schriftsteller“ Eckart von Hirschhausen. „Wir brauchen eine neue Normalität in dieser Ausnahmesituation. Wir sind alle Teil eines großen Sozialexperiments, einer globalen Studie, eines Testfalls, den es so noch nicht gab.“

      Medizinische Erkenntnisse hin oder her. Das Sozialexperiment ist auf Dauer angelegt, es wird keine Rückkehr zu der „alten Normalität“ geben.

      Die Uni Passau hat die vielen Corona-Sondersendungen aus Malus GEZ-Medien analysiert:
      https://www.researchgate.net/publication/342438331

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