Mord an einer Frau aus Trier vor 31 Jahren: Erste DNA-Tests durchgeführt

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TRIER. Mehr als 30 Jahre nach dem Mord an einer Frau in Trier sind bei der Polizei rund ein Dutzend Hinweise eingegangen. Auch die Resonanz auf den DNA-Reihentest sei «sehr gut», teilte die Polizei am Mittwoch mit. Rund zwei Drittel der bisher beabsichtigten 100 Tests seien durchgeführt worden.

Hohe Akzeptanz für DNA-Test

«Die meisten zum Test eingeladenen Personen zeigen eine hohe Akzeptanz für die Maßnahme und möchten der Polizei durch den DNA-Test bei der Aufklärung des Falles helfen», hieß es am Mittwoch.

Die gut 100 Angeschriebenen sind laut Polizei der erste Teil von insgesamt 450 Personen, die im Zuge der Ermittlungen zum Mord am Hemmerle personalisiert worden waren. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Täter aus dem persönlichen oder räumlichen Umfeld des Opfers stammt. Die Qualität der Hinweise müsse nun überprüft werden.

Viele Hinweise nach „Aktenzeichen XY…ungelöst“

Die Polizei Trier hatte am vergangenen Mittwoch in der ZDF-Sendung «Aktenzeichen XY … ungelöst» um Hinweise zu dem Mord vor 31 Jahren gebeten. Um den Fall noch aufzuklären, rollte die Polizei den Fall neu auf und startete aufgrund von neuen Spuren den DNA-Reihentest. Der Täter war vor 31 Jahren über eine offen stehende Balkontür in die Wohnung seines Opfers eingedrungen. Der damals zwölfjährige Sohn der Frau, der durch Schreie und Kampfgeräusche wach wurde, fand die Mutter im Sterben.

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