Region: Unverständnis, Ohnmacht und Wut: Chaos in Schulbussen – BITTE handeln sie!

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Foto: Screenshot offentlicher Post facebook (J.F.)

Unverständnis, Wut, Ohmacht! Es is Tag drei nach den Sommerferien, Tag drei des Schulstarts mit Corona-Hygiene Auflagen – doch wie wirksam sind diese eigentlich , wenn die Schulbusse deutlich überfüllt sind?

Die derzeitigen Zustände in den Bussen sorgen für Entsetzen und Besorgnis, besonders bei den Eltern der Kinder. „Erst stehen alle aneinander gepresst, um in der Schule später unbedingt Abstand halten zu müssen“, schreibt eine Mutter in den Social Media, welche diese unglaublichen Bilder von ihrem Sohn geschickt bekam.

Da hilft auch kein MN-Schutz mehr!

Mit der Sorge ist die Mutter nicht alleine – zahlreiche andere User, an verschiedensten Orten in der Region bemängeln und bestätigen den mangelnden Platz im Schulbus, dabei seien Busse sogar teilweise so überfüllt, dass Kinder stehen gelassen werden.

In einem sind sich alle einig: So kann es nicht weitergehen – Sehr geehrte Bus-Unternehmen, bitte Handeln sie!

Kurios, erst am gestrigen Dienstag teilte die VRT via Pressemeldung mit, dass umgehend auf überfüllte Busse reagiert werde – geändert hat sich zum jetzigen Zeitpunkt nichts!

12 KOMMENTARE

  1. Das ist eine absolute Frechheit. Unserem Sohn ging es auch so. Er geht nach Biesdorf zur Schule und fährt mit der Linie 423 nach Hause. Die ist auch so überfüllt, dass er am Montag auch nicht mitfahren konnte. Fazit war ich musste ihn von der Schule abholen! Vor Corona war das auch schon der Fall und ich habe mich bei der Kreisverwaltung beschwert und mir wurde gesagt es solle noch in der gleichen Woche eine Lösung gefunden werden! Das waren auch nur leere Versprechungen! Es ist ein Unding dass Schüler an der Schule stehen gelassen werden und sich niemand dafür verantwortlich fühlt!
    Außerdem was nutzt es den Kindern in der Schule Mund-Nasenschutz zu tragen und Abstand zu wahren, wenn sie in den Bussen einfach gestapelt werden !!!!! 😡😡😡
    Außerdem war der Bus auch schon soooo überfüllt dass unser Sohn nicht aussteigen konnte, da musste ich ihn im Nachbarort abholen! Gottseidank hat das Kind ein Handy

  2. Einerseits sind die Busunternehmen zum Handeln gezwungen, andererseits zeugen die chaotischen Zustände der Schülertransporte von der Unfähigkeit der Landesregierung, auf Krisen zu reagieren bzw. prophylaktisch zu agieren. Aber nein, ähnlich wie bereits im Frühjahr, als während des Sturms Sabine die Verantwortung den Schulleitern und Eltern zugeschoben wurde, über die Präsenz der Schulkinder im Unterricht zu entscheiden, schiebt man nun scheinbar den Busunternehmen die Verantwortung zu, entsprechende Transportkapazitäten zu schaffen zur Vermeidung der Nichteinhaltung der Abstands- und Hygieneregeln. Die Busunternehmen sollen eben auf eigene Kosten den regelkonformen Transport gewährleisten.
    In den nächsten Tagen wird wahrscheinlich Frau Dreyer als „warmherzige Landesmutter“ ein paar heilige Worte sprechen und sich selbst glorifizieren, indem sie verkündet, dass ihre Regierung – natürlich vom Geld der Steuerzahler- den Einsatz entsprechender Transportkapazitäten finanziert.
    Muss das Kind erst in den Brunnen fallen, d.h., müssen sich etliche Kinder möglicherweise gegenseitig anstecken?
    Mein Fazit, die vergangenen Monate haben etliche Schwächen der Rheinland-Pfälzischen Regierung aufgezeigt, so dass dringend neue Köpfe ins Parlament gehören.

  3. Wahrscheinlich muss sich Frau Dreyer wie der Spahn erst einmal um den Karneval kümmern,
    danach kommen dann die Nebensächlichkeiten an die Reihe.

  4. Hier ist nicht das Busunternehmen, sondern der Sch Träger verantwortlich. Dieser ist Träger der Maßnahme Schülertransport. Die Beschwerden müssen also umgehend an die Schulträger, zB Kreise, Verbandsgemeinden usw gehen.Im Übrigen bestünde für die Nichteinhaltung der Maskenpflicht im Bus durch Schüler noch nicht einmal eine Handhabe. Da macht die „Coronabekämpfungsverordnung“ unglaublicherweise ausdrücklich eine Ausnahme. Überfüllte Busse sind zu allen Zeiten eine Keimstätte, und jetzt ganz besonders.

  5. Was erwarten die schreiber………… Für unsere Zukunft, Bildung, Soziales, Umwelt hat unser Land nur Worte keine Taten! Für den Slogan “ komm zur Bundeswehr“ hat unser Land Milionen. Schon mal gelesen „werde Lehrer, Erziehen, Kankenschwester“….. dafür geben wir doch kein Geld aus!

  6. Die Probleme die hier vorliegen sind folgendermaßen : 1) der Schüler Transport muss billig sein , womit bei Ausschreibungen natürlich die billigsten Busunternehmen ( die nicht immer die besten sind ) den Zuschlag kriegen ! Den Landkreisen müsste mehr Geld zur Verfügung gestellt werden ! 2) es gibt zu wenig Busfahrer ! Während man früher Arbeitslosen den LKW und Personenbeförderungsschein bezahlt hat , wurden diese Maßnahmen fast komplett gestrichen . Es könnten mehr Busse eingesetzt werden wenn das Geld und die Fahrer da wären ! Hier ist nur unsere Politik gefragt , sonst ändert sich nichts .

  7. Wir haben auch eine Beschwerde geschrieben. Der morgendliche Bus ist so voll, dass mit Müh und Not noch die Türen geschlossen werden können. Die Kinder werden zusammengequetscht- hierbei wurde sogar der Schulrucksack unseres Kindes beschädigt. Es besteht keine adäquate Möglichkeit sich festzuhalten. Für die Sicherheit ist dies alles andere als förderlich. Ich will mir nicht ausmalen welche katastrophalen Folgen ein Verkehrsunfall haben kann. Und der wichtige Abstand in Zeiten von Corona bei der Beförderung der Kinder scheint hier nicht relevant zu sein. Dies ist weder akzeptabel noch tragbar.

  8. Wie sollen denn die Busunternehmen handeln???
    Die Busunternehmer führen im Auftrag der Kommunen den Schülertransport (gibt es eigentlich nicht, da alles im normalen Linienverkehr integriert ist) durch. Und dies tun sie nach deren Vorgaben, die vorab in den Ausschreibungen festgelegt sind. Manche Ausschreibungen bringen so wenig ein dass man nicht mal den Diesel davon bezahlt bekommt. Und wenn manche Busunternehmer nicht in Eigenregie untereinander Regelungen treffen würden um die genannten Probleme in den Griff zu bekommen wäre das Chaos noch viel größer.
    Selbst vor 40 Jahren gab es schon die gleichen Probleme und das im reinen Schülerverkehr, aber es gab noch kein Corona.
    Der Bund, die Länder und die Kreise müssen endlich Geld in die Hand nehmen um den ganzen ÖPNV auszustatten und den Busunternehmern ein vernüftiges Einkommen ermöglichen. Wenn die Unternehmer vernüftig verdienen können auch die Fahrer leistungsgerecht bezahlt werden. Stimmt das Geld und die Arbeitsbedingungen wird es auch wieder Fahrer geben.

    • „Manche Ausschreibungen bringen so wenig ein dass man nicht mal den Diesel davon bezahlt bekommt.“

      das heißt die Busunternehmen nehmen Aufträge an bei denen sie drauflegen?

      das glauben Sie doch nicht wirklich.
      Aufträge einkaufen kann ja mal machen -Kurzfristig-, z.B. um Personal nicht zu Verlieren -Kurzarbeit-die sonst nicht wiederkommen.
      Aber doch nicht über die Gesamte Laufzeit eines Vertrages. Sie beschreiben doch im weiteren Verlauf die
      Ursachen. Trotzdem nemen die Busunternehmen an den Ausschreibungen teil. Bestimmt nur um Ihr eigenes Geld loszuwerden.
      Wenn kein Unternehmen sich bewirbt, werden die Preise steigen.
      Ob das den Schülern was bringt sei dahingestellt. Probieren Si doch aml einen Handwerker zu bekommen Kurzfristig. Sie zahlen den geforderten Preis oder es kommt keiner.

  9. sie sollten sich mit dem Thema befassen und nicht ihren Frust gegen Frau Dreyer ,von der ich mehr erwartet habe , abladen. Fakt ist doch dass die Kreisverwaltung und der Kreistag die Verantwortlichen in diesem Fall sind unsere verantwortlichen Politiker im Kreistag sind eindeutig in der Plicht. Das Politiker gerne dazu neigen Verantwortungen anderen aufzubrummen wenns schlecht läuft ist hinlänglich bekannt.
    Die Zustände im Punkt Schülertransport ist wahrlich eine Sauerei man behandelt Kinder wie Tiere. Für Tiere will sich jetzt Frau Klöckner einsetzen sie will Hundebesitzer überwachen dass sie ihre Tiere artgerecht halten. Frau Klöckner ich hätte eine viel bessere Idee für sie ,setzen sie sich dafür ein das unsere Kinder artgerecht mit dem Schulbus zur Schule transportiert werden dann würde sich ihr Ministerentgeld wenigstens rechnen.

  10. Fakt ist ja mal, das es so nicht weiter geht.
    Wir könnten uns in den Bus stellen, den Busfahrer an der Weiterfahrt hindern und die Polizei rufen, wegen Nichteinhaltung der Corona-Vorschriften. Strafttat.
    Mein Sohn ist mit noch 3 weiteren Kindern von den nachfolgenden Kindern sogar niedergetrampelt worden!!!!
    Es sind schon Menschen daran gestorben.
    Ich werde jetzt handeln und werde es filmen und an die Schulen und an die Stadtverwaltung und an die Presse geben …. Irgendwer muss da doch mal etwas tun.

    • Was sollen die Schulen damit? Die haben nichts mit der Beförderung zu tun. Bringen Sie das Kind doch selber hin. Immer nur fordern und Heli sein, das geht, ja?

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