Leibe, Glockauer und Jensen fordern: Luxemburg soll kein Risikogebiet mehr sein

6
Teststation Markusberg - Foto: Steil TV

TRIER. Die Einstufung Luxemburgs als Risikogebiet sollte so schnell wie möglich wieder zurückgenommen werden. Das haben Oberbürgermeister Wolfram Leibe, IHK Hauptgeschäftsführer Dr. Jan Glockauer und Klaus Jensen, Honorakonsul des Großherzogtums Luxemburg, in einem gemeinsamen Schreiben an mehrere Bundesministerien gefordert.

Das Schreiben ging am Dienstag an Gesundheitsminister Jens Spahn, Außenminister Heiko Maas und Innenminister Horst Seehofer.

Leibe, Glockauer und Jensen stellen in ihrem Schreiben fest: „Die in Deutschland, in Rheinland-Pfalz und in Luxemburg zur Eindämmung der Pandemie ergriffenen Maßnahmen waren in der Substanz erfolgreich, wenn auch um den Preis eines weitgehenden Stillstandes des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens. Zugleich summieren sich jedoch die Verluste, die aus ruhenden Handelsbeziehungen und unterbundenen Dienstleistungen resultieren, zu enormen Beträgen auf, die von keinem Staatshaushalt und keinem Förderprogramm kompensiert werden können. Kurzarbeit, der Verlust von Arbeitsplätzen und Insolvenzen kommen hinzu.“ In dieser Situation sei es dringend geboten, jede noch bestehende Restriktion auf ihre Eignung, Erforderlichkeit und Angemessenheit zu überprüfen. „Jeder Tag zählt. Kein Tag, an dem es die gesundheitspolitische Situation erlaubt, zu einer wirtschaftlichen Normalität zurückzukehren, darf verschenkt werden.“ Das gelte besonders für den regionalen Wirtschaftsraum mit Luxemburg.

Die Neuinfiziertenzahl liege in Luxemburg mittlerweile wieder unter 50 Fällen pro 100.000 Einwohner. Es gebe keinen sachlichen Grund mehr, die Personenfreizügigkeit und die Dienstleistungsfreizügigkeit nahezu vollständig zu unterbinden. Leibe, Glockauer und Jensen: „Daher richten wir unsere dringende Bitte an Sie, die Einstufung von Luxemburg als Risikogebiet unverzüglich zu beenden.“

(Quelle: Stadt Trier)

6 KOMMENTARE

  1. Irgendwann hat die Deutsche Regierung alles ausgerottet. Sollen besser auf die eigenen Leute achten, die infiziert an Grenzen(Bayern) arbeiten, und das angebliche Virus verbreiten. Vom Ausgangsort, wo das Virus her stammen sollte, laufen Poolpartys ohne jeglichen Schutz.

  2. Herr Dr. Glockauer (HauptgeschäftsFührer) hat Angst um sein Kammervermögen, die hohen Umsatzausfälle zwingen zum Sparen. Bisher kannten die IHK Zwangsbeiträge immer nur eine Richtung und zwar nach oben. Je höher die den Zwangsmitgliedern abgepressten Zwangsbeiträge, desto höher die Luxusgehälter und Luxuspensionen. Jetzt ist sparen angesagt und den Gürtel enger schnallen, damit die Kammerfürsten das auch mal lernen. Existenzangst greift um sich. Man sollte sich auch von unnötigen teuren Posten trennen. Z. Bsp. „Kammerpräsident “ Präsidenten gehören in Karnevalsvereine..

  3. Hr.Kretschmann u. Hr. Söder wollen ja Kroatien auch zum Risikogebiet erklären. Das ging Mallorca so, obwohl Reporter vor Ort von harmlosen Gegebenheiten berichteten .Welche Schelme, die was böses wollen.

  4. Die Einstufung von LUX war die ganze Zeit schon illegal, weil beim RKI nur Personen beschäftigt sind, die diese Zahlen nie verstanden haben.

  5. Der Herr Jensen 🌹 setzt sich wieder so toll für uns Grenzgänger😁und die Luxemburger😡 ein.
    Momentan ist die Situation😷echt 😤doof, dann wäre ich lieber nochmal im Homeoffice🤗 in Deutschland. Solange ich in Deutschland 🇩🇪 keine Einkommenssteuer und Sozialabgaben zahlen muss, könnte er da auch nochmal mit seiner Frau der Malu 🥰und am besten mit Herrn Scholz 🏦 mal drüber sprechen.

    Lieber Herr Jensen🤩 bitte setzen Sie sich weiter so gut für uns Grenzgänger🥳 und die 🇱🇺 Luxemburger ein !
    Ich werde auch nochmal die 🌹Malu🥰 nächstes Jahr wählen gehen, weil ihr so ein tolles politisches Paar 👫 seid !

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.