Tragisches Heißluftballon-Unglück: Der aktuelle Stand der Ermittlungen

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Foto: Thomas Frey // dpa

KOBLENZ/ST. GOAR. Wie das Polizeipräsidium Koblenz mitteilt, bedinden sich alle verletzte Passagiere des Heißluftballons-Unfalls am gestrigen Abend noch nach wie vor in stationärer Krankenhausbehandlung. Vier der Passagiere wohnen im Hunsrück, zwei weitere kommen aus dem Raum Euskirchen.

Derzeit untersucht ein Team der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) die Unfallstelle, was sich wegen des unwegsamen Geländes als sehr schwierig darstellt. Aus dem gleichen Grund gestaltet sich auch die Bergung des Fluggeräts als sehr schwierig. Insofern kann derzeit über die Ursache des Luftunfalls keine konkrete Auskunft erteilt werden.

Die notwendigen kriminalpolizeilichen Untersuchungen hat das Kommissariat 1 der Kriminaldirektion Koblenz, in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Koblenz, übernommen. Auch hier dauern die kriminalpolizeilichen Maßnahmen noch an.

Leider ist ein Teil der Verletzten noch nicht vernehmungsfähig. Nach den ersten Ermittlungen soll der Ballon gegen 19 h in Ney gestartet sein. Auf Grund der Witterungslage habe man dann mehrere Landeversuche unternommen, die letztlich aber alle, bis zum Absturz, gescheitert sind. Die Ermittlungen der Kriminaldirektion dauern noch an.

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