Erster Tag nach den Sommerferien – Schulbeginn als «Signal an die Gesellschaft»

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Foto: Andreas Arnold // dpa

Für 407 500 Kinder und Jugendliche an den allgemeinbildenden Schulen in Rheinland-Pfalz hat am Montag ein neues Schuljahr begonnen – erstmals seit Mitte März wieder für alle mit Unterricht im Klassenraum. «Das ist auch ein Signal an die Gesellschaft», sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) beim Besuch der Lennebergschule in Budenheim (Kreis Mainz-Bingen). Wenn sich alle nach den Bedingungen der Corona-Krise richteten, könne vermieden werden, «dass wir insgesamt wieder in einen Shutdown kommen».

Schule müsse in Präsenz stattfinden, sagte Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD). Der Beginn des neuen Schuljahres sei ein besonderer Tag, «auch wenn alle angespannt sind, weil wir nicht wissen, was passiert». Womöglich müssten Schulen auch wieder geschlossen werden, falls es zu einem steilen Anstieg der Infektionszahlen komme. Dafür seien die Vorbereitungen getroffen. Sie wünsche aber allen, «dass wir keinen einzigen Tag haben, an dem Schulen schließen müssen».

Als Schulleiter der Lennebergschule, die Grundschule und Realschule plus vereint, sagte Baris Baglan, die Corona-Schutzmaßnahmen würden an der Schule strikt umgesetzt. Für die Schülerinnen und Schüler bedeute der Beginn des neuen Schuljahres auch «Freunde wiedersehen, regelmäßige Tagesstrukturen, Klassenunterricht face to face und weniger Adipositas bei mehr Bewegung».

Noch einen Tag mehr Aufregung gibt es für 37 100 Kinder der ersten Klasse, die am Dienstag eingeschult werden. Das sind nach Angaben des Bildungsministeriums 1450 mehr als vor einem Jahr. Insgesamt – einschließlich der Jugendlichen und jungen Erwachsenen an den Berufsschulen – gibt es in diesem Schuljahr 521 100 Schülerinnen und Schüler, 1550 weniger als im vergangenen Schuljahr.

9 KOMMENTARE

  1. Dieses äußerst sympathische, ehrliche Lachen, das selbst hinter der Show-Maske für die Kamera sooo authentisch rüberkommt, hat mich so überzeugt, dass ich diese bürgernahe, selbstlose und niemals machtbesessene Frau wählen werde, wo immer es mir möglich ist.
    …und den von Ihro Gnaden zum MdL erhobenen Bart-Bubi sowieso für unser grünes Trier!
    Danke, danke, danke für alle Signale an die Gesellschaft, fürs Zeichen setzen, für den Kampf gegen Rrrächts und für alle Wohltaten dieser großartigen Partei!

    • auch wenn ich nicht wirklich was mit ihr anfangen kann, ist sie mir immer noch sympathischer als ein anonymer Internet-Nazi, der sich in Sarkasmus flüchtet, weil er sein eigenes Scheissleben hasst.

      • Sprichst Du nicht eher von Dir selber, Bübchen? Ausser Hass kann ich in Deinen Kommentaren wenig entdecken, aber gut so, schreib bitte noch viel mehr. Das gibt sehr interessante Einblicke. Schreib ruhig längere Texte. Komm, mach wir warten…

  2. Huch und Ach, da ist sie wieder die Nazikeule, Du weisst gar nicht wie du 7 000 000 Juden und sonstigen Menschen welche mit wirklichen Nazis zu tun hatten, wie sehr Du Ihrem Andenken schadest. Schäme dich Du Beobachter

    • Es ist ja immer wieder spannend zu sehen, wie viel Empathie unsere heutigen Rassisten für das Leid der Juden während der Nazizeit aufbringen und sich jeden Vergleich mit der heutigen Zeit verbitten.

      Die Wahrheit ist aber, dass diese geheuchelte Empörung über die Taten ihrer geistigen Vorbilder nur über die eigenen, sehr ähnlichen Denkmuster hinwegtäuschen soll – ein Denkverbot wollt ihr aussprechen.

      Naja, hab ich längst durchschaut, ist mir zu billig. Nächster Versuch.

  3. Eine weitere Politiker-Lüge:
    „Die Bundesregierung hat sich gegen eine Pflicht zum Verwenden der offiziellen Corona-Warn-App ausgesprochen. „Freiwillig heißt freiwillig“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert in der Bundespressekonferenz. Für die Bundesregierung bedeute Freiwilligkeit, dass durch die Nichtnutzung der App keinerlei Nachteile entstehen. „Und für uns gehört eigentlich dazu auch, dass man nicht belohnt wird“, sagte Seibert auf die Frage, ob Geschäfte oder Arbeitgeber die Nutzer einer App bevorzugen dürften.“ (Aus: DIE ZEIT)
    aber
    https://www.welt.de/vermischtes/article213773692/Campingplatz-Dyksterhus-Niedersachsen-Corona-App-fuer-Gaeste-Pflicht.html

    Wie sähe eine Bundesrepublik a la Lauterbach wohl aus:
    Das Einbauen elektrischer Fenster die alle 30 Minuten Tag und Nacht automatisch lüften wird zur Pflicht.
    Im öffentlichen Transport muessen immer Plastikhandschuhe und Masken getragen werden.
    An öffentlichen Plätzen ebenso, um aufkeimende Feierlaune zu unterdrücken.
    Grade twittert er dass auch noch Raumluftbefeuchter installiert werden sollen.
    weiter
    „Bars, Restaurants, Feste, Fitness Clubs. Dort wo man drinnen laut spricht oder Sport macht. Massives Lüften oder Verbote sind einzige Möglichkeit, Aerosolübertragung zu verhindern“
    und
    „In den USA steigt die Zahl der infizierten Kinder stark überproportional. Über Eltern und Lehrer verbinden sie dann die Erwachsenen, können quasi Brückenköpfe der Pandemie sein“

    Der Mann ist komplett irre. Da hilft nur noch Selbstmord,.

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