Corona-Eskalation am Pfandautomat: „Erschreckend brutal“ – Mann auf „Intensiv“ geprügelt!

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Foto: dpa-Archiv

PERL. Die Abstandsregelung der Pandemie-Verordnung war Anlass für den Einsatz der Polizei und des Rettungshubschraubers Christoph 16 in einem Perler Discount-Markt. Dies teilte die Polizei am Mittag mit.

Am 11. August, gegen Mittag, kam es in der Warteschlange zur Leergutabgabe bezüglich des einzuhaltenden Abstandes zu Unmutsäußerungen eines Kunden gegenüber seinem Hintermann, die zudem von Beleidigungen unterschiedlicher Art begleitet wurden.

Mangels einer Verhaltensänderung zur Wahrung des Abstandes seitens des Beleidigten sah sich sein Gegenüber
veranlasst, diesen erneut beleidigend anzusprechen, was ihm jedoch jetzt aufgrund der Provokationen eine „Backpfeife“ einbrachte. Die Gegenreaktion folgte prompt mit mehreren Faustschlägen gegen den Kopf des Kontrahenten, die
nach Zeugenangaben, mit einer, als erschreckend beschriebenen Brutalität geführt wurden. Die hierbei eingetretenen schweren Gesichtsverletzungen lösten in der Folge den Einsatz des Rettungshubschraubers und die Behandlung des
Schwerverletzten auf der Intensivstation der Winterbergkliniken Saarbrücken aus. Beide Protagonisten erwarten nun Strafanzeigen.

6 KOMMENTARE

  1. Nicht Corona ist hier das Problem. Unsoziales (man sagt auch asoziales) Verhalten hat hier zur Schlägerei geführt. Der Auslöser hätte auch eine Bemerkung über das Wetter sein können. Die beiden Kontrahenten gehören mit einer saftigen Geldstrafe „resozialisiert“.

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