CDU vermisst zentrale Führung bei Schulbeginn am Montag

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MAINZ. Zum Neustart an den Schulen am kommenden Montag vermisst die CDU ein klares Konzept mit eindeutigen Vorgaben für alle 1500 Schulleitungen in Rheinland-Pfalz. In Gesprächen mit Schulleitern habe er gehört, dass «viele noch nicht wissen, wie nach den Ferien der Unterricht wieder stattfinden soll, mit welchen Vorgaben», sagte der Fraktionsvorsitzende Christian Baldauf am Mittwoch in Mainz. «So etwas muss zentral überwacht und geführt werden.»

Als letzte Vorbereitungen für den Beginn des neuen Schuljahres hatte Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) am Dienstag eine Neufassung des landesweiten Hygieneplans und freiwillige Tests für alle Lehrkräfte angekündigt. «Wir werden am Montag mit dem Regelbetrieb unter Corona-Bedingungen starten», sagte Hubig. «Wir leben weiter in der Pandemie, Schule wird nicht so sein wie vor Corona.»

Baldauf warf der Ministerin jedoch vor, die Verantwortung für den Regelbetrieb des Unterrichts den Schulleitungen zuzuweisen. «Wir wollen ein ganzheitliches Konzept in diesem Bereich, das vermissen wir bei der Landesregierung.» Es gebe auch kein Konzept für das Aufholen von Lernrückständen, die während der Zeit der Schulschließungen aufgetreten seien. Nötig seien zusätzliche Lehrer und schnelles Internet in den Schulen.

CDU-Fraktionsvorsitz Gerd Schreiner schlug vor, bei den geplanten Unterrichtsangeboten in den Herbstferien im Anschluss an die jetzt zu Ende gehende Sommerschule verstärkt auf individuelle Lerndefizite einzugehen. So sollten die für den Regelunterricht zuständigen Lehrkräfte sich mit den Kursleitern der Ferienschule darüber austauschen, welcher Nachholbedarf bei einzelnen Schülerinnen und Schülern bestehe.

2 KOMMENTARE

  1. Bereits im Frühjahr, als Sturm Sabine uns erreichte, schob die Rheinland-Pfälzische Regierung den Schulleitern und Eltern die Verantwortung zu, eine Entscheidung bzgl. Schülerpräsenz zu treffen, statt mittels klarem Konzept eine einheitliche Regelung in puncto Unterrichtsausfall zu treffen. So kam es zu chaotischen Zuständen im öffentlichen Personenverkehr. Entweder fuhren keine Busse oder die Busfahrer standen vor leeren Haltestellen und Schulklassen waren lediglich nur zu einen Viertel gefüllt, so dass kein regulärer Unterricht stattfinden konnte.
    Das nun anstehende Schuljahr wird von Beginn an durch Chaos geprägt sein, Frau Dreyer jedoch wird mit „mütterlichem Auftreten“ versuchen, ihre Inkompetenz und Entscheidungsunsicherheit zu überspielen, und sollten Lerndefizite im Laufe des anstehenden Schuljahres auftreten, wird die Landesregierung die Schuld den Schulleitungen zuschieben.
    Meine Forderung: klare Anweisung durch Landesregierung bzgl. Regelung der Maskenpflicht, Abstandsvorschriften, einheitliches Hygienekonzept ….für alle Schulen.

  2. Welcher Führung bedarf es denn da? Die sollen die Schulen aufmachen und fertig. Die Kinder beachten ausserhalb des Schulgeländes eh keine Corona-Regeln.

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