Lewentz übergibt drei Drohnen an Rettungshundestaffeln

0
Foto: dpa-Archiv

TRIER/LAHNSTEIN. Drei Drohnen sollen der Feuerwehr in Rheinland-Pfalz künftig bei speziellen Einsätzen helfen. «Besonders bei Trümmerlagen, in unwegsamem Gelände mit Steilhängen, aber auch bei Hochwasser, Waldbrand oder Gefahrgutunfällen können sich die Einsatzkräfte mittels Drohne einen Überblick verschaffen und die Lage besser einschätzen, ohne sich selbst zu gefährden», sagte Innenminister Roger Lewentz (SPD) am Mittwoch in Lahnstein anlässlich der Übergabe der drei fliegenden Kameras laut einer Mitteilung.

Die Geräte sind bei den Feuerwehr-Facheinheiten Rettungshunde/Ortungstechnik in den Kreisen Südliche Weinstraße und Rhein-Lahn sowie der Stadt Trier im Einsatz.

«Die Drohnen erleichtern den Einsatzkräften und den Rettungshunden die Arbeit», betonte Lewentz. Eine integrierte Wärmekamera unterstützte zudem direkt die Suche verschütteter Menschen. Mit den Drohnen könnten die Einsätze auch in Echtzeit beobachtet und die Bilder direkt an die Leitstelle oder an Feuerwehr-Fahrzeuge übertragen werden. Spezielle Technik wie Teleskop-Suchkameras, Ortungsgeräte und GPS-Geräte hätten die Rettungskräfte bereits im Einsatz.

Die Drohnen kosten nach Darstellung des Innenministeriums samt Übertragungskoffer für den Dauerbetrieb jeweils rund 45 000 Euro. Sie müssten von Fachpersonal gesteuert werden, damit sie ihren vollen Nutzen entfalten könnten. Dafür seien von der Feuerwehr Lahnstein 30 Feuerwehrleute geschult worden.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.