Dreyer für Streichung des Rasse-Begriffs aus Verfassung

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Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz. Foto: Jörg Halisch/dpa/Archivbild

MAINZ. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hofft auf eine baldige Änderung der Landesverfassung mit einem Abschied vom Begriff der Rasse. «Ich finde, das ist wichtig», sagte Dreyer der Deutschen Presse-Agentur.

«Es ist gut, wenn der wissenschaftliche Dienst sich jetzt damit befasst», sagte die Regierungschefin. Dabei sei zu prüfen, ob eine andere Formulierung erforderlich sei, um rassistische Diskriminierung zu ächten. «Ich hoffe, dass wir dann bald eine verfassungsändernde Mehrheit hinbekommen.»

Am 24. Juni sprachen sich alle Fraktionen des Landtags mit Ausnahme der AfD dafür aus, den wissenschaftlichen Dienst mit der Prüfung zu beauftragen. Beantragt wurde die Debatte damals von der FDP-Fraktion. Deren Vorsitzende Cornelia Willius-Senzer sagte: «Für uns klingt der Begriff veraltet, überholt und vor allem eins: vorbelastet. Es gibt keine unterschiedlichen Rassen.»

Der erste Anstoß für die aktuelle Diskussion in Rheinland-Pfalz kam von Integrationsministerin Anne Spiegel (Grüne) am 16. Juni. «Es gibt keine Rassen, es gibt nur Menschen», sagte sie unter dem Eindruck der weltweiten Empörung über den Tod des Amerikaners George Floyd in Minneapolis bei einer Festnahme durch die Polizei am 25. Mai.

7 KOMMENTARE

  1. Ich hab schon vor ca 4 Monaten drauf hingewiesen, in einem lokalo Kommentar, dass es zur Zeit nur eine Menschenrasse auf der Erde gibt, den homo sapiens, nachdem der Neandertaler vor ca 40000Jahren und der homo floresiensis vor 18000 JAhren ausstarb. Da plapplert Frau Dreyer nur nach was ich als erster kundgetan habe.

  2. «Es gibt keine Rassen, es gibt nur Menschen»

    Genau genommen gibts es eigentlich nur Deutsche.

    Sie sind nur noch nicht alle hier.

  3. Zitat Dreyer: «Es ist gut, wenn der wissenschaftliche Dienst sich jetzt damit befasst»

    Der wissenschaftliche Dienst hat sich auch mit dem Handeln von Frau Merkel hinsichtlich der Flutung unseres Landes von Migranten ud der Verletzung von GGesetz Artikel 16 a /Abs.2 beschäftigt.

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article168900336/Gutachten-sieht-unklare-Rechtsgrundlage-fuer-Grenzoeffnung.html

    Das passt dann nicht ins Weltbild unserer Landesmutti.

    Wählt diese Frau ab!

  4. Es wird immer verschiedene Rassen , Kulturen und Mentalitäten geben ! Genauso wird es auch immer Probleme mit dem Zusammenleben dieser unterschiedlichen Menschen geben wie weltweit täglich zu sehen ist ! Da hilft es auch nichts wenn man das Wort „rasse“ aus der Verfassung streicht !

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