Niedrigste Quote im Kreis Trier-Saarburg – weniger Haushalte in Rheinland-Pfalz bekommen Wohngeld

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Zentralbild // dpa

RLP. Rund 21 500 Haushalte in Rheinland-Pfalz haben Ende vergangenen Jahres Wohngeld bezogen. Das waren knapp 3100 oder 13 Prozent weniger als im Vorjahr, wie das Statistische Landesamt in Bad Ems am Dienstag mitteilte. Durchschnittlich erhielten die Haushalte im vergangenen Jahr 154 Euro Wohngeld pro Monat.

Die höchsten Zuschüsse mit im Schnitt 215 Euro gab es im Rhein-Pfalz-Kreis. Am niedrigsten fielen sie in Pirmasens aus (115 Euro). Die kreisfreie Stadt führte aber eine andere Tabelle an. Denn bezogen auf die Einwohnerzahlen gab es dort die meisten bezuschussten Haushalte. In Pirmasens bekamen elf Haushalte pro 100 000 Einwohner Wohngeld. «Mit einem Wert von 2,6 wurde im Landkreis Trier-Saarburg die niedrigste Quote ermittelt.»

Die Statistiker wiesen darauf hin, dass die Daten zum Wohngeld nur bedingt langfristig miteinander vergleichbar sind. Der Zuschuss wurde 1965 eingeführt und seitdem mehrfach an die Miet- und Einkommensentwicklung angepasst, zuletzt zum 1. Januar 2020. (dpa)

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