Am Mittwoch: „Fridays for Future, Die Grünen & Co.“ demonstrieren für autofreie Römerbrücke

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„Eine Brücke für Fuß und Rad“ – am kommenden Mittwoch, 12. August, laden Bündnis 90 / Die Grünen gemeinsam mit Grüne Jugend Trier, Fridays for Future Trier, Parents for Future Trier und Extinction Rebellion Trier , von 17 bis 19 Uhr zu einer Demonstration auf der Römerbrücke ein.

Die Mitteilung im Wortlaut:

„Die temporäre Schließung der Römerbrücke für den Autoverkehr während der Bauarbeiten hat gezeigt, dass schon jetzt eine Nutzung der Römerbrücke für Fußgänger*innen, Radfahrer*innen und ÖPNV möglich ist, ohne ein Chaos beim Autoverkehr auszulösen“, sagt Ole Seidel, mobiliätspolitischer Sprecher der Stadtratsfraktion B90 / Die Grünen. „An- statt die Beschilderung nun wieder zu ändern und den Autoverkehr erneut über das UNESCO-Weltkulturerbe verkehren zu lassen, sollte der Baustellenzustand dauerhaft etabliert werden. Dies wäre ein deutliches Zeichen zur Stärkung des Umweltverbunds.“

Bereits im Mai 2015 hatte die Grüne Ratsfraktion einen Antrag eingebracht, der als Ziel die autofreie Römerbrücke hatte. „Aufgrund der damaligen Bedenken, dass dies verkehrstechnisch nicht ohne weitere Maßnahmen umsetzbar ist, haben wir damals im Sinne der Ratsmehrheit eine konkrete Zeitvorgabe aus dem Antrag gestrichen“, berichtet Anja Reinermann-Matatko, Fraktionsvorsitzende und damalige Antragstellerin. „Nun haben sich jedoch die Voraussetzungen geändert: Seit 2015 erleben wir einen Hitzesommer nach dem anderen, Trier hat den Klimanotstand beschlossen, und wir hatten aufgrund der Baustelle eine mehrwöchige Testphase für die autofreie Römerbrücke.“

Bernhard Hügle, Ratsmitglied und stellvertretender Ortsvorsteher Trier-West, bestätigt: „Wir in Trier-West konnten in den vergangenen Wochen feststellen, dass das ursprünglich befürchtete Chaos beim Autoverkehr nicht eingetroffen ist. Abgesehen von den Menschen, die die Beschilderung ignoriert haben, gab es keine Probleme“, sagt er. „Wir möchten uns daher im Ortsbeirat Trier-West dafür einsetzen, die autofreie Römerbrücke jetzt zu realisieren und das Vorhaben nicht auf den Sankt-Nimmerleinstag verschieben.“

Zur Demonstration am Mittwoch sind alle Trierer*innen herzlich eingeladen, zu Fuß oder per Velo.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Stadtratsfraktion Trier

Es gelten Maskenpflicht und die Corona-Abstandsregelungen. Die Aktion wird mit Bildern, auch Luftaufnahmen, festgehalten

14 KOMMENTARE

  1. Die Sperrung ist zwar schön und gut, jedoch wird dadurch der Verkehr nur auf die anderen zwei Brücken verlagert. Dadurch werden sogar noch mehr Abgase in die Umwelt freigesetzt. Allein diejenigen, die bspw. zum Kaufland fahren, müssen einen größeren Umweg fahren.

  2. @„Die temporäre Schließung der Römerbrücke für den Autoverkehr während der Bauarbei- ten hat gezeigt, dass schon jetzt eine Nutzung der Römerbrücke für Fußgänger*innen, Radfahrer*innen und ÖPNV möglich ist, ohne ein Chaos beim Autoverkehr auszulösen“, sagt Ole Seidel, mobiliätspolitischer Sprecher der Stadtratsfraktion B90 / Die Grünen. „An- statt die Beschilderung nun wieder zu ändern und den Autoverkehr erneut über das UNE- SCO-Weltkulturerbe verkehren zu lassen, sollte der Baustellenzustand dauerhaft etabliert werden. Dies wäre ein deutliches Zeichen zur Stärkung des Umweltverbunds.“

    Wie immer nur die halbe Wahrheit, könnte es auch mit der Ferienzeit zusammenhängen,
    dass momentan weniger Chaos im Trierer Berufsverkehr herrscht?

  3. Ja die Grünen, das ist eine tolle Truppe.

    Kennt ihr Ricarda Lang? Das ist die stellvertretende Bundesvorsitzende und frauenpolitische Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen. Die fordert u.a. Kampf gegen Übergewicht und will Werbung für Fast Food verbieten.

    „Sie predigten Wasser und tranken Wein.“ Das ist das Motto der Grünen.

    Maskenpflicht in der Bahn interessiert die natürlich auch nicht.

    Beweis: https://www.youtube.com/watch?v=BsMac4VEP_g

  4. Vorschlage dass bei dieser Gelegenheit auch gleich noch Kunterbuntes Trier, BLM und Antifa demonstrieren, dann geht das alles in einem Aufwasch und zahlreiche Teilnehmer dürften sich sowieso mehreren der genannten Organisationen zurechnen.
    Man darf gespannt sein was die Maskenpflicht angeht, lol.

    • du kannst ja deine Jungs von der NPD wieder zusammentrommeln, dann macht ihr wieder so ein schönes Video, mit dem ihr Trier wieder vor ganz Deutschland blamiert! wie wärs?

      • Oh, unser Hosenmatz von den linksgrünradikalen Gutmenschen hat mal wieder den Namen eines anderen Users gekidnappt. Nur weiter so, da sehen die Leser gleich wie ein linksgrüner Gutmensch so drauf ist.

  5. Ich denke die Idee ist garnicht schlecht.

    Das würde die Karl Marx Str. auch aufwerten.

    Es müssten aber, im Gegenzug, in der Stadt zentral mehr Parkraum geschaffen werden, vorzugsweise in einem
    SUV tauglichen Parkhaus. Dazu könnte ich mir das alte Theater vorstellen und im Gegenzug ein neues Theater bauen. Dazu böte sich die LuxemburgerStr. an, da wo jetzt die Autohändlern residieren.
    Das wäre dann per pedes und Velo via Römerbrücke oder per Bahn via Westtrasse super zu erreichen.

  6. Eine autofreie Römerbrücke wäre schon eine tolle Idee. Ich kenne das aus Würzburg, wo man die Alte Mainbrücke für den Autoverkehr gesperrt hat und jetzt gastronomisch nutzt. Da is was los!

    So könnte man Trier auch wieder näher an die Mosel bringen.

    • Vegleichen Sie bitte mal die Verkehrssituation in Würzburg mit der in Trier, z. B: Autobahnanbindung, Ein- und Ausfallstraßen und vor allem auch den ÖPNV!
      Und vergleichen Sie bitte auch die praktische Stadtpolitik – das sieht dort ganz anders aus! Leider hat auch dort der tumbe Michel in Mehrheit Grün gewählt, weil er denkt, der Umwelt was Gutes zu tun, aber dafür hat diese unselige Leibe-Teuber-Partei dort ganze vier Stimmen (ok, vier zuviel, aber ein Anfang!).
      Mein Bruder lebt in Würzburg und ich finde es auch toll, auf der Alten Mainbrücke rumzuhängen mit ´nem Glas in der Hand und mit Leuten ins Gespräch zu kommen, also in Vor-Coronapanik-Zeiten, meine ich.
      Aber Äpfel sollte man nicht mit Birnen vergleichen.

  7. Die Idee der autofreien Brücke finde ich auch gut.
    Sowie in Prag die Karlsbrücke.
    Da ist auch immer was los und immer ein kulturelles Highlight beim Besuch der goldenen Stadt.

    …aber nicht das noch so irre Stadträte (haben sie ja bei der Abstimmung zu Pro-Globus bewiesen..) auf die Idee kommen – zum Ausgleich – dem hyperreichen Bruch einen Millionen teure Brücke aus Steuergeldern rüber zum Globus auf der „Grünen Wiese“ zu finanzieren?

    Diversen scheinheiligen Politikern in punkto Bodenversiegelung ecetera (!) innerhalb der Trierer-cDU und den Grünen ist bezüglich der Causa Globus viel (!) ja sehr viel (!!!) zu zutrauen.

  8. jedenfalls wird die Konrad Adenauerbrücke durch den Globus Zulauf aus den Richtungen Saarburg, Hermeskeil, Wincheringen, Pluwig, Hentern, etc. zusätzlich sehr stark belastet werden, obwohl sie jetzt schon sanierungsbedürftig ist.
    Dann wäre man wieder froh, man hätte eine intakte Römerbrücke………

  9. Ganz tolle Idee von den Grünen. Was soll das nochmal bringen? Keine Brücke keine Autos? Das zeigt doch das es sich lohnt, dass man uns Menschen rettet. Conrad Adenauer und Kaiser Wilhelm Brücke auch zu und begrünen(das macht vielleicht noch Sinn). Die Trierer Innenstadt sollte zur Sperrzone für Fahrzeuge werden. Eine Umgehung für Trier gibt es ja schon seit längerem – nennt sich Internet – da benötigt man selbst kein Fahrzeug und keine Brücke, und die AKW`s und sonstigen Stromgeneratoren auch ausschalten und zwar sofort – bei mir kommt der Strom aus der Steckdose. So genug die Welt gerettet, jetzt wird wieder gearbeitet.

  10. Die Idee ist gut, muss aber ergänzt werden.

    Da die Stadt kaum Erträge aus Gewerbebetrieben schöpfen kann, es gibt halt zu wenige und insbesondere kaum ertragreiche große.

    Also hilft nur für Menschen aus Luxembourg und dem weiteren Umfeld der Stadt attraktiv zu sein.

    Es fehlt an Parkraum und der, welcher noch existiert wird umgewidmet.

    Man sollte ein, auch SUV taugliches , Parkhaus wenn möglich zentral neu errichten.

    Das alte Theater wäre ein guter Standort. Das ist inzwischen, mangelst Pflege, marode.

    In der Luxemburger Str., dort wo heute zahlreiche Gebrauchtwagenhändler residieren, wäre ein guter Standort für ein neues Kunstzentrum.

    Es wäre per pedes und Velo via die Römerbrücke zu erreichen und über die Westtrasse per Bahn.
    Ein paar Stellplätze für die Individualisten würden sich im Keller finden lassen.

    Dazu würde auch die Karl-Marx- und auch die Brückenstrasse eine Aufwertung erfahren.

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